Wandere Arubas wilde Nordküste bei Sonnenaufgang mit einem lokalen Guide, entdecke einheimische Pflanzen und vielleicht sogar Schildkrötennester an einsamen Stränden. Schwimme oder schnorchle im Naturpool Conchi, bevor die ersten Besucher kommen, und genieße frische Limonade und Fruchtkekse, während Geschichten lebendig werden. Eine ruhige, ehrliche Reise, die lange nachwirkt.
Wir tasteten uns schon über den steinigen Pfad, als sich der Himmel langsam veränderte – noch nicht ganz hell, aber man konnte die Umrisse der Nordküste erkennen, die erwachte. Unser Guide Franklin sprach über Aruba, als wäre es ein alter Freund. Er blieb immer wieder stehen, um kleine Details zu zeigen, die mir sonst entgangen wären: eine gerade aufgeblühte Kakteenblüte oder eine Eidechse, die blitzschnell davonhuschte, bevor ich meine Kamera zücken konnte. Die Luft roch leicht salzig und trocken, und ein leises Rauschen wehte durch das Gestrüpp. Ich versuchte, ein paar Papiamento-Wörter nachzusprechen, die Franklin uns beibrachte – er lachte über meinen Akzent, aber ehrlich gesagt tat ich das auch.
Irgenwo hinter den Dünen (ich verlor das Zeitgefühl) machten wir Halt an einem Sandabschnitt, der sich völlig abgeschieden anfühlte. Franklin erzählte von Meeresschildkröten, die hier ihre Nester haben – angeblich kann man während der Schlüpfzeit kleine Schildkröten sehen, wie sie zum Wasser krabbeln. Diese Vorstellung blieb mir den ganzen Vormittag im Kopf. Wir gingen weiter, bis wir auf einen riesigen Felsen stießen, der wie Aruba selbst geformt war (Franklin schwor, nicht nur er sehe das so). Außerdem erzählte er von der Goldgeschichte der Insel – er zeigte uns die Stelle, an der das erste Gold gefunden wurde, was mich daran denken ließ, wie hier Menschen lange vor den Jeeps gegraben haben müssen.
Das Beste? Als Erste am Conchi Naturpool zu sein. Das Wasser schien fast zu klar, um echt zu sein – nach dem Marsch angenehm kühl auf der Haut, und wenn man den Kopf eintauchte, blitzten kleine Fische auf (Schnorchelausrüstung gibt’s dazu). Eine ganze Weile waren wir nur unsere kleine Gruppe, keine Motorengeräusche, keine lärmenden Touristen. Jemand reichte frische Limonade und krümelige Fruchtkekse herum – klebrige Finger inklusive. Ich denke noch oft daran, wie still es dort war, abgesehen von unserem Lachen, das zwischen den Felsen widerhallte.
Die Rundtour beträgt etwa 5,5 Kilometer auf einem leichten bis mittelschweren Weg.
Ja, du hast Zeit zum Schwimmen oder Schnorcheln mit bereitgestellter Ausrüstung.
Frisch gepresste Limonade und ein Fruchtkeks sind inklusive.
Wenn gerade Saison ist, kannst du Nester oder kleine Schildkröten entdecken.
Der Guide erzählt auf Englisch und bringt dir einige Papiamento-Ausdrücke bei.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; Treffpunkt ist ein fester Ort.
Die Tour ist auf kleine Gruppen ausgelegt, um die Erfahrung persönlicher zu machen.
Ja, bitte bring deine eigene Wasserflasche für die Wanderung mit.
Im Preis enthalten sind die Nutzung der Schnorchelausrüstung im Naturpool Conchi sowie frisch gepresste Limonade und ein Fruchtkeks zum Snack unterwegs. Denk daran, deine eigene Wasserflasche für die Wanderung durch Arubas wilde Nordküstenlandschaft mitzubringen, bevor es nach dem Schwimmen zurückgeht.


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