Erkunde die nordwestlichen Viertel von Buenos Aires mit einem lokalen Street Art Experten, höre die Geschichten hinter bekannten Wandbildern, mache Pause in Künstlercafés und entdecke, wie jede Wand ihre eigene Geschichte erzählt. Die kleine Gruppe wird englischsprachig geführt und unterstützt neue Wandkunst – du wirst die Stadt danach mit anderen Augen sehen.
Jemand klopft mit der Spraydose gegen die Hand, und für einen Moment denke ich, das gehört zur Kunst. Dabei ist es unsere Guide Ana – sie ist in Palermo aufgewachsen und kennt jedes Wandbild wie eine gute Freundin. Sie winkte uns zu einer Wand nahe Villa Urquiza, wo die Farben im Nachmittagslicht fast noch feucht wirkten. Es roch nach Farbe, Staub und vielleicht ein bisschen nach süßem Gebäck aus der Bäckerei gegenüber. Ein paar Einheimische gingen vorbei und nickten Ana zu, als wäre das hier ihr tägliches Revier.
Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass mich Street Art so fesseln kann. Wir schlenderten durch Coghlan und Palermo, hielten immer wieder an, wenn Ana eine Geschichte zu einem Bild erzählte (eines davon hat sie sogar mitorganisiert). Zwischendurch kehrten wir in ein kleines Café ein – immer noch mit dem Bild von Fintan Magee im Kopf, dessen verblasste Blautöne und abgeblätterte Ecken irgendwie melancholisch wirkten. Kennst du das, wenn du etwas siehst und dich fragst, wie lange es wohl noch hält? Genau das habe ich hier gespürt. Die Stadt wirkt lebendig auf eine Art, die ich bei einer Street Art Tour in Buenos Aires nicht erwartet hätte.
Ana lachte, als ich versuchte, „graffiti“ mit argentinischem Akzent auszusprechen – ich habe es total verhauen. Aber sie grinste nur und erzählte, dass Buenos Aires Street Art mit den Touren neue Wandbilder finanziert. Es fühlte sich gut an zu wissen, dass unser Ticket hilft, die Wände bunt zu halten. Die Tour dauerte etwa zwei Stunden, aber ich hätte ewig weiterlaufen können; in jedem Block versteckte sich etwas Neues zwischen Bäckereien, Bars oder einfach einem Hauseingang. Ich denke immer noch an die blaue Farbe unter meinen Nägeln, die ich mir beim Berühren einer Wand eingefangen habe (wahrscheinlich nicht erlaubt, ups).
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht.
Die Tour führt durch Villa Urquiza, Coghlan und Teile von Palermo im Nordwesten von Buenos Aires.
Die Tour wird von einem englischsprachigen Profi-Guide geleitet.
Die Tour dauert etwa zwei Stunden.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitkommen.
Ja, die Einnahmen aus den Tickets fördern zukünftige Wandbildprojekte von Buenos Aires Street Art.
Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Ja, es gibt öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe.
Dein Nachmittag beinhaltet einen geführten Spaziergang mit einem englischsprachigen lokalen Experten durch die buntesten Straßen von Villa Urquiza und Coghlan; du hörst Geschichten zu Wandbildern, die von Buenos Aires Street Art kuratiert werden, machst Pause in lokalen Cafés und endest nahe Palermo – und unterstützt dabei neue Kunstwerke in der Stadt.
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