Du verlässt Bariloche für eine ganztägige Wanderung durch Patagoniens wilde Hügel mit einem zertifizierten Bergführer, der sich deinem Tempo anpasst. Freu dich auf ruhige Pfade, lokale Leckereien (vielleicht sogar Gebäck aus dem Rucksack), ein Picknick mit Seeblick und viele kleine Überraschungen unterwegs. Müde, aber glücklich kommst du abends zurück – und denkst sicher schon an die nächste Tour.
Ich erinnere mich noch genau, wie wir Bariloche hinter uns ließen – eine Minute noch Stadtlärm, im nächsten Moment nur noch das Knirschen von Kies unter den Stiefeln und die frische, harzige Luft. Unser Guide Martín wartete pünktlich am Hotel (er machte einen Scherz über „argentinische Pünktlichkeit“, was mich zum Lachen brachte). Ich wusste nicht genau, was mich erwartete. Ich war schon wandern, aber nie in Patagonien, und ehrlich gesagt war ich etwas nervös, ob ich mithalten kann.
Der Weg, den Martín für uns ausgesucht hatte, war kaum besucht – nur ein paar Einheimische mit ihren Hunden und eine Frau, die am Anfang aus ihrem Rucksack Gebäck verkaufte (ich kaufte eins, knusprig, süß und noch warm). Martín passte das Tempo an, als er merkte, dass ich hinter meinem Partner zurückblieb. Irgendwann hielten wir an einem felsigen Aussichtspunkt über dem See an. Der Wind war so scharf, dass er meine Wangen stach, aber es tat gut. Es herrschte eine Stille, nur unterbrochen von entfernten Vogelrufen und Martín, der Namen zeigte, die ich nicht aussprechen konnte – Nahuel Huapi? Er erklärte die Bedeutung auf Mapuche, die ich zwar sofort wieder vergaß, aber trotzdem schätzte.
Das Mittagessen war einfach: Sandwiches, Obst und etwas Süßes. Wir saßen auf von der Sonne erwärmten Steinen und sahen zu, wie Wolken über die Berge zogen. Lustig, wie Essen draußen und müde plötzlich viel besser schmeckt. Auf dem Rückweg meckerten meine Knie (hätte die Wanderstöcke früher benutzen sollen), aber Martín hatte Snacks dabei und fragte immer wieder, ob wir Pausen brauchten. Am späten Nachmittag waren wir zurück am Van – staubig, irgendwie wieder hungrig – und redeten schon darüber, welchen Weg wir beim nächsten Mal nehmen würden. Das Ganze fühlte sich gleichzeitig ganz normal und irgendwie riesig an.
Die Tour dauert etwa von 9 Uhr morgens bis 18 Uhr abends.
Ja, der private Transfer von und zum Hotel ist kostenlos im Preis enthalten.
Ja, du bekommst ein Lunchpaket sowie Getränke und Snacks für unterwegs.
Eine moderate Grundfitness ist empfehlenswert; die Route wird deinem Niveau angepasst.
Ja, alle Touren werden von einem zweisprachigen, zertifizierten Bergführer mit über 20 Jahren Erfahrung begleitet.
Wanderstöcke und Gamaschen sind auf Wunsch verfügbar; die Sicherheitsausrüstung ist inklusive.
Ja, Nationalparkgenehmigungen und Versicherungen sind im Preis enthalten.
Speziell geeignete Kindersitze sind vorhanden, aber Teilnehmer sollten fit sein; für Schwangere oder Personen mit bestimmten gesundheitlichen Einschränkungen ist die Tour nicht empfohlen.
Dein Tag beinhaltet kostenlosen Hoteltransfer in Bariloche, alle nötigen Genehmigungen und Versicherungen, Begleitung durch einen erfahrenen zweisprachigen Bergführer, der die Route auf deine Gruppe abstimmt, die Nutzung von Wanderstöcken bei Bedarf sowie ein reichhaltiges Lunchpaket mit Getränken und Snacks. Am Abend fährst du bequem zurück in die Stadt.


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