Du startest früh in Tirana mit Abholung, fährst gen Süden, spürst die kühle Frische an der Blauen Quelle, entspannst an Ksamil’s weißen Stränden oder genießt ein Mittagessen am Meer. Schlenderst über Sarandas lebendige Promenade und endest am wilden Vjosa-Fluss – jeder Stopp hat seine eigene Stimmung. Dieser Tagesausflug lässt dich Albaniens stille Momente genauso spüren wie seine beeindruckenden Aussichten.
„Seid ihr bereit für eine lange Fahrt?“ fragte Erion, unser Guide, als wir kurz nach Sonnenaufgang in Tirana in den Van stiegen. Ich war noch halb verschlafen, hielt meinen Kaffee fest, aber alle waren aufgeregt – vor allem als er versprach, dass wir das „echte Blau“ an der Blauen Quelle sehen würden. Die Straße nach Süden war stellenweise holprig (ich dachte ständig, mein Sitz löst sich gleich), doch der Blick auf die erwachende Landschaft – Olivenbäume, kleine Dörfer, der morgendliche Dunst – ließ die Zeit hier irgendwie langsamer vergehen.
Der erste richtige Halt war Syri i Kaltër – die Blaue Quelle. Es ist schon beeindruckend, wie klar und tief das Wasser dort ist; man sieht direkt in dieses leuchtend blaue Herz, das fast unwirklich wirkt. Unter den Bäumen lag eine angenehme Frische in der Luft, und man hörte Vögel zwitschern und Leute lachen, während sie versuchten, „Syri i Kaltër“ auszusprechen. Erion erzählte uns ein paar Legenden – früher glaubte man, die Quelle sei bodenlos. Ich tauchte meine Finger ins eiskalte Wasser und stand einfach einen Moment still, ohne viel zu reden.
Danach ging es weiter nach Ksamil. Ich hatte schon gehört, dass es die „albanischen Malediven“ genannt wird, was mich zuerst etwas zum Augenrollen brachte – aber ja, diese Strände sind wirklich etwas Besonderes. Der Sand ist weich und hell, das Wasser so klar, dass man kleine Fische um die Knöchel flitzen sieht. Wir hatten Zeit zum Mittagessen (ich probierte gegrillten Oktopus; salzig und rauchig) und Erion gab Tipps, wo man am Meer gut und fair essen kann. Einige wagten sogar schon ein Bad, obwohl es noch nicht richtig warm war. Ich beobachtete lieber die alten Männer, die am Ufer Karten spielten.
Saranda wirkte lebhafter – mehr Musik aus den Cafés an der Promenade, Familien mit Eis in der Hand, Jugendliche, die Fotos mit dem Meer im Hintergrund machten. Die Stadt ist ein Mix aus alten Betonbauten und modernen Glas-Hotels; hier trifft man auf zwei Seiten Albaniens zugleich. Auf dem Rückweg nach Tirana machten wir noch einen kurzen Stopp am Fluss Vjosa – ehrlich gesagt hatte ich nicht viel erwartet, aber dort am ruhigen Flussufer, fast ohne Menschen, fühlte es sich auf eine Weise friedlich an, die schwer zu beschreiben ist. Man merkt oft erst später, was einem wirklich im Gedächtnis bleibt.
Die Tour dauert etwa 15 Stunden inklusive Fahrtzeit.
Ja, Abholung und Rückfahrt in Tirana sind inklusive; alle Details erhältst du einen Tag vor Abfahrt per WhatsApp.
Ja, es gibt Zeit zum Schwimmen am Strand von Ksamil in den wärmeren Monaten.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt freie Zeit, um in einem Restaurant am Meer in Ksamil zu essen.
Bequeme Schuhe für die Holzwege und vielleicht eine Jacke – es kann an der Quelle kühl sein.
Ja, dein Guide spricht Englisch und teilt unterwegs viele lokale Geschichten.
Ja, das ist möglich, aber du musst den Veranstalter vorher informieren, besonders wenn du Gepäck hast oder einen anderen Rückgabeort planst.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, aber nicht empfohlen für Schwangere oder Personen mit Rückenproblemen wegen der langen Fahrzeiten.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt in Tirana (Details per WhatsApp), Straßen- und Mautgebühren, bequemen klimatisierten Transport den ganzen Tag sowie einen englischsprachigen Guide, der an jedem Stopp spannende Geschichten erzählt – von der Blauen Quelle über die Strandpausen in Ksamil bis zu den Spaziergängen an Sarandas Promenade, bevor es spät abends zurückgeht.
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