Erkunde Ras Mohamed per Bus ab Sharm El Sheikh mit viel Zeit zum Schnorcheln an wilden Korallenriffen, Spaziergängen durch seltene Mangrovenwälder, Salzstrandwanderungen und Blicken in die berühmte Erdbebenspalte – alles mit einem lokalen Guide, der jede Geschichte kennt.
Ahmed, unser Guide, grinste, als er mich am Ras Mohamed Tor staunen sah – „Sieht aus wie ein Tempel, ist aber nur Beton“, sagte er und zuckte mit den Schultern. Diese Ehrlichkeit mochte ich. Die Fahrt von Sharm El Sheikh dauerte etwa 30 Minuten, die Fenster waren runter, denn die Luft war viel milder als erwartet. Familien picknickten unter spärlichen Bäumen am Eingang, und eine Gruppe Kinder winkte unserem Bus zu. Das machte den Ausflug eher wie einen spontanen Besuch am Wochenende als eine klassische Tour.
Von den Korallenriffen hatte ich schon gelesen, aber erst beim ersten Schnorchelstopp wurde mir klar, wie bunt die Unterwasserwelt hier wirklich ist – Rot-, Purpurtöne und überall flinke Fische. Ahmed zeigte mir einen Papageienfisch (er nannte ihn „den Künstler des Riffs“, was mich zum Lachen brachte), und dann schwebten wir eine Weile still im Wasser. Das Meer schmeckte salzig-süß, und ein leichter Duft von Seegras haftete noch lange auf meiner Haut. Wir schwammen im Golf von Aqaba und im Golf von Suez – wo genau der eine aufhörte und der andere begann, konnte ich nicht sagen, aber Ahmed bestand darauf, dass wir die Grenze überquerten.
Nach dem Mittagessen (ich hatte meine eigenen Snacks dabei, aber jemand teilte Datteln mit mir) schlenderten wir zu den Mangrovenbäumen. Sie wachsen direkt aus dem Salzwasser – Ahmed erklärte, dass sie in Ägypten selten sind, wegen der kalten Wurzeln. Der Boden knirschte unter unseren Füßen von Salzkrusten, und man hörte nur den Wind, der durch die zarten Äste strich. Auch die Erdbebenspalte schauten wir uns an; sie ist so tief, dass man den Grund kaum sieht, wenn man nicht weit über die Kante lehnt (nicht zu empfehlen, wenn man so tollpatschig ist wie ich). Leute warfen Kieselsteine hinein, nur um zu hören, wie lange es dauert, bis sie unten aufschlagen.
Ich denke noch oft daran, wie ich in diesem stillen, blauen Wasser trieb und Ahmed zuhörte, wie er erzählte, dass Ras Mohamed 1983 Ägyptens erster Nationalpark wurde. Es hat etwas Beruhigendes, all diese Schichten zu sehen – uralte Geologie, neues Leben, fröhliche Menschen in der Nähe. Wenn du einen Tagesausflug ab Sharm El Sheikh suchst, der echte Momente bietet und nicht nur Postkartenmotive, dann ist das hier genau richtig.
Es sind etwa 30 km südlich von Sharm El Sheikh auf der Straße.
Das wird nicht genau angegeben; am besten vor der Buchung beim Anbieter nachfragen.
Über 130 Korallenarten, mehr als 1000 Fischarten, seltene Mangroven und einzigartige geologische Besonderheiten wie die Erdbebenspalte.
Der Transport erfolgt mit klimatisiertem Fahrzeug; genaue Abholzeiten bitte bei Buchung klären.
Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet, auch Anfänger sind willkommen.
Das steht nicht im Text; am besten direkt beim Anbieter nachfragen.
Ein Mittagessen wird nicht erwähnt; eigene Snacks sind empfehlenswert.
Ja, allerdings müssen Babys während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Tag umfasst Hin- und Rückfahrt im klimatisierten Bus ab Sharm El Sheikh sowie einen professionellen Guide – bring einfach deine eigenen Snacks oder ein Lunchpaket mit, falls du zwischen den Schwimmstopps etwas essen möchtest.


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