Du erkundest jahrhundertealte Kirchen und Moscheen in Alt-Kairo, steigst zur Zitadelle für grandiose Ausblicke, hörst spannende Geschichten von deinem lokalen Guide und verlierst dich am Ende zwischen Farben und Gewürzen auf dem Khan el-Khalili Basar – mit Hoteltransfer und optionalem Mittagessen. Momente, die lange nachklingen.
Die private Tour führt dich an einem ganzen Tag von morgens bis zum späten Nachmittag oder frühen Abend zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Ja, der private Hin- und Rücktransfer vom Hotel ist inklusive.
Die Eintrittsgelder sind als optionale Zusatzleistung bei der Buchung enthalten.
Du besuchst die Hängende Kirche, die Kirche des Hl. Sergius & Bacchus, die Ben Ezra Synagoge, die Moschee von Amr ibn Al-As, die Moschee von Muhammad Ali in der Zitadelle und die Al-Azhar-Moschee.
Ein traditionelles Mittagessen kann optional bei der Buchung hinzugebucht werden.
Ja, Babys müssen während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Die Route ist für alle Fitnesslevels machbar, es gibt aber einige Gehstrecken.
Ja, am Ende der Tour hast du Zeit, den Khan el-Khalili Basar in Ruhe zu erkunden.
Dein Tag beinhaltet privaten Hoteltransfer in Kairo, Eintrittsgelder (wenn bei Buchung ausgewählt), einen lizenzierten lokalen Guide bei allen Besuchen, Wasserflaschen für unterwegs sowie optional ein traditionelles Mittagessen vor der Rückfahrt am Abend.
Mit den Händen auf dem kühlen Stein folgte ich unserem Guide durch die Hängende Kirche – er nannte sie „El Muallaqa“ und erzählte, wie sie über alten römischen Ruinen schwebt. Immer wieder blickte ich zu den Holzdecken hoch und fragte mich, wie viele Gebete hier wohl schon widerhallten. Der Duft von Weihrauch lag süß und schwer in der Luft, vermischte sich mit Sonnenlicht, das durch bunte Glasfenster fiel. Fast stolperte ich über eine Stufe – zu sehr war ich damit beschäftigt, das Farbenspiel an den Wänden zu beobachten. Unser Guide grinste nur und meinte: „Passiert jedem.“
Als nächstes schlüpften wir in die Kirche des Hl. Sergius und Bacchus (den Namen vergesse ich immer), wo er uns eine Krypta zeigte, in der die Heilige Familie Schutz gefunden haben soll. Hier war es ruhiger, fast so, als würde die Zeit für einen Moment langsamer laufen. Dann besuchten wir die Ben Ezra Synagoge – ganz anders als erwartet: blaue Fliesen, sanfte Stille, Geschichten über Moses, die in den Ecken geflüstert wurden. Mein Kopf war schon ganz voll von all der Geschichte, die sich in diesem Teil Kairos auf engstem Raum abspielte.
Die Tour ging weiter – die Moschee von Amr ibn Al-As (unser Guide scherzte, sie sei „die älteste Moschee Afrikas, die immer noch steht“), dann hinauf zur Zitadelle von Salah El-Din. Auf dem Hügel frischte der Wind auf, und man hatte einen grandiosen Blick über ganz Kairo. In der Moschee von Muhammad Ali strahlte alles in Alabasterweiß und Gold – ich versuchte ein Foto, aber nichts konnte das Gefühl einfangen, unter diesen Kuppeln zu stehen.
Nach dem Mittagessen (Falafel so frisch, dass sie fast die Finger verbrannten) schlenderten wir zur Al-Azhar-Moschee – ein lebendiger Ort, an dem die Stimmen der Studenten über die Marmorböden hallten. Letzte Station: der Basar Khan el-Khalili. Laut und chaotisch auf die beste Art – Kupferklirren, Gewürzaromen überall, Händler, die in drei Sprachen gleichzeitig Preise riefen. Ich kaufte Hibiskustee, nachdem ich schlecht gehandelt hatte (der Verkäufer zwinkerte und legte noch was drauf). Auf dem Rückweg zum Auto, während die Dämmerung über Alt-Kairo hereinbrach, wurde mir klar: Ich hatte gerade mal an der Oberfläche gekratzt – und fühlte mich trotzdem reicher als nach jeder Museumsführung.
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