Dein privater Tagesausflug zu den Gizeh Pyramiden beginnt mit einem Guide, der eher wie ein Freund als ein Lehrer wirkt. Reite am Rand der Sahara auf einem Kamel, stehe still vor dem Sphinx und teile danach Lachen und frisches Brot in einem gemütlichen Lokal. Das ist keine gewöhnliche Tour – es sind kleine Momente, die dir lange in Erinnerung bleiben.
Mahmoud winkte uns schon vor unserem letzten Schluck Kaffee vor dem Hotel in Kairo zu. Sein entspanntes Lächeln ließ uns eher einen alten Freund als einen Fremden begrüßen. Die Fahrt zu den Pyramiden von Gizeh verging wie im Flug – hupende Autos, Straßenverkäufer mit Brot auf dem Kopf und der Duft von Diesel vermischt mit süßem Tee. Immer wieder schaute ich zum Horizont, bis ich endlich die Cheops-Pyramide zwischen den Wohnblocks entdeckte – ich musste fast lachen, so plötzlich war sie einfach da.
Zugeben muss ich, dass ich Respekt vor dem Kamelritt hatte (die sind viel größer, als man denkt). Doch Mahmoud stellte uns Ali vor, der mein Kamel führte und es liebevoll „den braven Jungen“ nannte. Der Sattel knarrte, als ich aufstieg, und plötzlich war ich auf Augenhöhe mit der Weite – endloser Sand, die Pyramiden im Rücken. Ein Moment, in dem der Wind drehte und ich nur ferne Stimmen und meinen Herzschlag hörte. Mahmoud erzählte, dass jeder Stein vor 4.500 Jahren von Hand gesetzt wurde. Manchmal hielt er inne, damit wir einfach nur still stehen konnten – die Ägypter nennen das „Geschichte hören“.
Wir schlenderten um die Große Pyramide von Gizeh und weiter zur Pyramide des Chephren – Mahmoud zeigte uns, wie man oben noch einige originale Verkleidungssteine erkennen kann, wenn man gegen die Sonne blinzelt. Er scherzte, dass Touristen die Mykerinos-Pyramide oft für ein „Starter-Set“ halten, weil sie kleiner ist (ich musste lachen). Zwischendurch half er uns, „Sphinx“ auf Arabisch auszusprechen – ich habe es komplett verhauen, und er lachte so sehr, dass er fast seine Wasserflasche fallen ließ. Der Sphinx selbst wirkte fast schüchtern, sein Gesicht abgetragen, aber trotzdem sanft.
Mittagessen gab es in einem kleinen Familienbetrieb ganz in der Nähe – frisch gebackenes Fladenbrot, rauchiger Baba Ganoush und gegrilltes Hühnchen, bei dem man spürte, dass es mit Liebe zubereitet wurde. Beim Essen tauschten wir uns mit Mahmoud über den chaotischen Kairoer Verkehr aus (offenbar gibt es keine Regeln) und er erzählte, dass seine Großmutter glaubt, das Berühren der Pyramidensteine bringt Glück. Vielleicht hat sie recht – ich denke noch oft an den Blick vom Kamel, wenn das Leben mal wieder zu hektisch wird.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Kairo oder Gizeh sind inklusive.
Der Kamelritt ist kurz und angenehm – perfekt für Fotos und Ausblicke, ohne zu lang für Anfänger.
Wenn du die All-Inclusive-Option buchst, sind alle Eintrittsgelder inklusive.
Der Eintritt ins Innere erfordert ein spezielles Ticket; dein Guide kann das gerne für dich organisieren.
Ja, ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant ist inklusive, wenn du das All-Inclusive-Paket wählst.
Ja, dein privater Ägyptologe spricht fließend Englisch.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet – auch Kinder und Kamel-Neulinge fühlen sich wohl.
Du besuchst die Cheops-Pyramide (Große Pyramide), Chephren, Mykerinos und hast Panoramablick auf insgesamt sechs Pyramiden.
Dein Tag umfasst die private Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Kairo oder Gizeh, Eintrittsgelder bei Buchung der All-Inclusive-Variante, einen Ägyptologen als Guide, einen ruhigen Kamelritt über das Plateau (mit Unterstützung für Anfänger), klimatisierten Transport zwischen den Sehenswürdigkeiten und ein Mittagessen in einem familiengeführten Lokal – danach geht’s entspannt zurück, wahrscheinlich noch lächelnd über das, was dein Guide erzählt hat.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?