Früh aufstehen lohnt sich: Omas hausgemachte Nudeln im Wohnzimmer, süße Früchte mit klebrigen Fingern auf dem lebhaften Markt und Kaffee aus einem Gassen-Café, das Geschichten erzählt. Lachen, kleine Überraschungen und echte Momente inklusive.
Du musst früh aufstehen – die Tour ist genau für die ersten Stunden, wenn Saigon erwacht.
Ja, alle Speisen und Getränke sind inklusive, angefangen bei Omas hausgemachten Nudeln oder Rindereintopf.
Die Tour dauert insgesamt etwa 3 Stunden.
Nein, der lokale Guide übernimmt die Kommunikation mit Verkäufern und Einheimischen.
Das Hauptfrühstück sind Nudeln mit Klößen oder Rindereintopf; spezielle Wünsche am besten vorher abklären.
Nein, Abholung ist nicht enthalten – du triffst den Guide am Startpunkt und kannst danach leicht ein Taxi zurück buchen.
Introvertierte sind herzlich willkommen – du kannst Fragen stellen oder einfach still genießen, ganz ohne Druck.
Du probierst cà phê vợt – traditionellen vietnamesischen Kaffee, der durch einen Stofffilter in einem Gassen-Café aus 1938 gebrüht wird.
Dein Morgen beinhaltet alle Speisen und Getränke: hausgemachte Nudeln oder Rindereintopf direkt von Oma, frische exotische Früchte vom Markt mit vielen Probierhäppchen, Desserttofu mit Ingwersirup nach Wunsch sowie Kaffee oder Tee im alten Gassen-Café, das seit 1938 von Einheimischen geführt wird. Komm einfach hungrig – alles andere ist inklusive, außer die Rückfahrt.
Wie nennt man eigentlich diese Stunde, wenn die Stadt noch gähnt, aber die Märkte schon pulsieren? Genau dann trafen wir uns in Saigon zu diesem frühen Spaziergang – ehrlich gesagt wollte ich fast absagen, weil mein Bett einfach zu gemütlich war. Doch unser Guide grinste nur und sagte: „Vertrau mir, du wirst Hunger haben.“ Erster Stopp: ein winziges Zuhause, wo Oma Nudeln und Klöße direkt aus dem Wohnzimmer serviert. Sie schaute kaum auf, als sie mir Schalen mit Rindereintopf reichte, die nach Kindheit dufteten. Es war so still, dass man das Klopfen ihres Löffels am Topf hören konnte. Ich versuchte, mich auf Vietnamesisch zu bedanken – sie lächelte, aber ich bin sicher, meine Aussprache brachte sie zum Lachen.
Danach stürzten wir uns direkt in den sogenannten „Wet Market“ (der gar nicht nass ist – wer hätte das gedacht?). Ein herrliches Chaos: Roller schlängeln sich zwischen Papayas hindurch, Tanten rufen laut Preise, überall Früchte. Unser Guide gab mir eine chôm chôm – außen stachelig, innen süß – und meinte, ich soll einfach reinbeißen. Mangosaft tropfte an meiner Hand runter, während ein Verkäufer darauf bestand, dass ich eine seltsame lila Frucht mit Salz und Chili probiere. Für ein paar Minuten tauchte das Licht alles in goldenes Glühen, bevor die Sonne ernst wurde. Laut, klebrig und irgendwie perfekt.
Architektur um 7 Uhr morgens? Hätte ich nicht gedacht, aber dann schlenderten wir durch alte Wohnblocks. Französische Balkone, an denen Wäscheleinen hängen, Radios spielen cải lương irgendwo über uns, Leute grillen Fleisch direkt vor der Tür, als wäre es das Normalste der Welt. Es hat etwas, die echte Lebenswelt zu sehen – mit all ihrem Durcheinander – das bleibt viel mehr hängen als jede Museumsführung.
Zum Schluss landeten wir in einem kleinen Gassen-Café, das es seit 1938 gibt – kein Schild, nur eine Tür, die man beim Blinzeln übersieht. Drinnen roch es nach karamellisiertem Zucker und starkem Kaffee; Tanten gossen cà phê vợt durch Stofffilter über offenes Feuer, während Stammgäste hitzig über Fußballergebnisse diskutierten. Die Hocker waren winzig, meine Knie passten kaum unter den Tisch, aber das störte niemanden. Dort zu sitzen, bitteren Kaffee mit Kondensmilch zu schlürfen und drei Gesprächen gleichzeitig zu lauschen – keine Ahnung warum, aber ich fühlte mich irgendwie zuhause.
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