Erkunde Phu Quocs Landschaft auf dem Motorbike mit einem lokalen Guide, lerne alles über Pfefferanbau, spaziere durch schattige Waldwege, schwimme am Starfish Beach (je nach Saison) und genieße ein Mittagessen in einem schwimmenden Fischerdorf. Es wird schweißtreibend und manchmal etwas holprig, aber die echten Eindrücke bleiben dir lange im Kopf.
Ja, der Transfer vom Hotel ist vor Tourbeginn inklusive.
Nein, du brauchst keine Erfahrung – wenn du nicht fahren kannst, wird ein Fahrer für dich organisiert.
Ihr besucht Pfefferfarmen, das Kap Ganh Dau (mit Blick auf Kambodscha), Waldwege nahe dem Phu Quoc Nationalpark, den Starfish Beach (saisonal) und das schwimmende Dorf Rach Vem.
Ja, das Mittagessen wird in einem lokalen schwimmenden Familienrestaurant in Rach Vem serviert.
Ja, du kannst am Starfish Beach schwimmen; die Seesterne sieht man am besten von Dezember bis Mai.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag – meist von morgens bis ca. 14:30 Uhr.
Ja, während der Tour wird Wasser in Flaschen bereitgestellt.
Die Tour ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen.
Dein Tag beinhaltet den Hoteltransfer hin und zurück, einen englischsprachigen lokalen Guide, der jeden Shortcut auf Phu Quoc kennt, Wasserflaschen unterwegs, Parkgebühren inklusive, damit du dich um nichts kümmern musst, sowie ein richtiges lokales Mittagessen mit Schwein, Huhn, Nudeln, Reis und Gemüse, serviert auf einem schwimmenden Fischerrestaurant, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
Ganz ehrlich – ich wollte fast abspringen, als ich die Motorbikes vor dem Büro in Phu Quoc sah. Der Verkehr hier ist echt eine eigene Welt. Aber unser Guide Minh grinste nur und reichte mir einen Helm, der noch leicht nach fremdem Shampoo roch (eigentlich ganz angenehm). Er versprach, dass wir es am Anfang langsam angehen würden. Die ersten zehn Minuten waren wackelig – meine Linkskurve eher ein Vorschlag als eine klare Aktion – doch dann klickte es plötzlich und wir fuhren vorbei an Pfefferfarmen, während die Morgensonne warm auf meine Arme schien. Minh hielt an, um uns zu zeigen, wie die Pfefferkörner an den hohen grünen Stangen wachsen. Er knackte eine auf, damit wir den Duft riechen konnten – würzig und erdig, ganz anders als das, was aus den Plastikmühlen zuhause kommt.
Danach ging es weiter Richtung Norden, Staub in Zähnen und Haaren, bis wir zum Kap Ganh Dau kamen. Von dort kann man bei klarem Blick sogar Kambodscha sehen. Minh erzählte Geschichten von der Grenze aus seiner Kindheit – mal lustig, mal weniger. Eine Brise vom Wasser brachte eine kleine Erfrischung nach der Sonne. Dann fuhren wir in den Wald, der sich anfühlte wie eine andere Welt: plötzlich herrschte Ruhe, nur Vogelgezwitscher und das Abkühlen der Motoren waren zu hören. Wir stellten die Bikes ab und liefen unter dem dichten grünen Blätterdach, wo alles feucht und lebendig roch. An einer Stelle fragte Minh, ob ich mal selbst auf dem Schotterweg fahren wolle (habe ich, ziemlich holprig – er lachte, aber ohne zu urteilen).
Zur Mittagszeit erreichten wir den Starfish Beach. Wenn du zwischen Dezember und Mai kommst, siehst du sie überall – leuchtend rote Seesterne in klarem Wasser, das kaum bis zu den Knöcheln reicht. Wir schwammen kurz (der Sand verteilt sich überall) und fuhren dann weiter ins Dorf Rach Vem, wo das Mittagessen auf einem schwimmenden Restaurant auf uns wartete, das sanft auf dem türkisblauen Wasser schaukelte. Der Fisch war so frisch, ich schwöre, er hat mich angeblinzelt (kleiner Scherz… oder auch nicht). Mit Meeresluft im Gesicht schmeckt Reis einfach besser.
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