Du schlenderst zu Fuß durch Saigons lebendige Viertel, probierst alles von knusprigen Pfannkuchen bis zu gegrillten Austern und süßen Kokosdesserts. Mit einem lokalen Guide entdeckst du versteckte Gassen und bunte Blumenmärkte, bekommst Geschichten und Geschmackserlebnisse – inklusive Abholung vom Hotel, damit du einfach hungrig anreisen kannst.
Die Tour umfasst 12 verschiedene vietnamesische Kostproben plus Getränke und Dessert.
Ja, die Abholung vom Hotel ist vor Beginn der Tour inklusive.
Ja, vegetarische und spezielle Optionen sind auf Anfrage möglich.
Die Route führt durch die Bezirke 3, 5 und 10 von Ho-Chi-Minh-Stadt.
Die Tour dauert etwa vier Stunden, von der Abholung bis zum Dessert.
Du probierst Rindfleischnudelsuppe, Banh Mi, gegrilltes Rind in Betelblatt, herzhafte Pfannkuchen, Bananencracker, frische Frühlingsrollen, gegrillte Austern mit Pfeffersauce, Klebreisdesserts und mehr.
Ja, es gibt Stopps am Ho Thi Ky Blumenmarkt und einem Nachtmarkt für Streetfood.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys müssen während der Transfers auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Abend startet mit der Abholung vom Hotel in Ho-Chi-Minh-Stadt und beinhaltet alle 12 Kostproben – von herzhaften Pfannkuchen bis zu süßen Kokosdesserts – sowie Getränke wie Jasmintee und Zuckerrohrsaft. Ein englischsprachiger Guide aus der Region begleitet dich, erzählt Geschichten und führt dich durch Märkte und alte Wohnblocks, bevor ihr gemeinsam das Dessert genießt.
Als erstes schlug mir der rauchige Duft von einem kleinen Grill entgegen, der zwischen Rollern und Plastikstühlen eingeklemmt war – unsere Guide Lan grinste nur und reichte mir einen Spieß mit Rindfleisch, eingewickelt in Betelblatt. Kaum hatte ich gebissen, fing jemand hinter uns an, zu einem alten Radio mitzusingen. Bezirk 3 summte schon vor Leben, und es war noch nicht mal dunkel. So früh schon so viel essen? In Ho-Chi-Minh-Stadt läuft das eben anders – einfach mitmachen.
Wir schlängelten uns durch Gassen, die sich anfühlten wie Hinterhöfe – Kinder jagten sich, Wäsche flatterte über uns, das Klappern von Pfannen hallte aus offenen Küchen. Lan zeigte auf eine Frau, die direkt auf dem Gehweg knusprige Reispfannkuchen (banh xeo) zubereitete; sie lachte, als ich versuchte, „banh xeo“ vietnamesisch auszusprechen – ich hab’s wohl komplett verhauen. Der Pfannkuchen war heiß und knusprig, getunkt in eine Sauce, die ich kaum beschreiben kann – süß, salzig, scharf, alles auf einmal. Wir teilten uns Jasmintee aus kleinen Gläsern und beobachteten, wie Leute auf dem Ho Thi Ky Blumenmarkt um die Wette feilschten. Die Luft roch nach Blüten und frittiertem Teig.
Nach der gegrillten Auster mit Pfeffersauce verlor ich den Überblick über die Kostproben (normalerweise bin ich bei Meeresfrüchten vorsichtig, aber ehrlich? Das war’s wert). Es gab Banh Mi mit Kräutern und einer scharfen Note, kalten Zuckerrohrsaft mit Kumquat, der mir fast die Zähne zusammenzucken ließ – auf die gute Art – und dann Banane, eingewickelt in Klebreis, schwimmend in Kokosmilch. Zum Schluss gab’s Dessert: Flan-Kuchen und Karamellkaffee, der fast verbrannt schmeckte, aber nach all dem Essen irgendwie perfekt war. Lan erzählte zwischendurch Geschichten aus ihrer Kindheit hier; ihre Augen leuchteten, als sie von Neujahrsfesten und den handgemachten Frühlingsrollen ihrer Großmutter berichtete.
Ich ging satt (vielleicht sogar zu satt) aber vor allem glücklich – als hätte man mich für ein paar Stunden in ein echtes Stück Saigon mitgenommen. Selbst jetzt, wenn ich Motorroller höre oder irgendwo den Duft von gegrilltem Fleisch wahrnehme, denke ich an diese Nacht mit klebrigen Fingern und neuen Freunden durch Saigons Straßen zu streifen.
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