Schon beim Aussteigen spürst du den Rhythmus Saigons: Bewundere die französische Architektur im Central Post Office, koste Jackfrucht am Ben-Thanh-Markt mit deinem Guide, stehe still unter Räucherstäbchen in der Jade-Kaiser-Pagode und reflektiere Geschichte im Wiedervereinigungspalast und Kriegsmuseum. Diese Tour verbindet dich mit der Stadt – und verändert dich vielleicht ein bisschen.
Ja, die Abholung und Rückfahrt im Stadtgebiet von Saigon sind kostenlos dabei.
Die Tour führt in einem halben Tag zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Ho-Chi-Minh-Stadt.
Alle Eintrittsgelder für die genannten Attraktionen sind bei dieser privaten Tour inklusive.
Kein Mittagessen, aber während der gesamten Tour steht dir Wasser in Flaschen zur Verfügung.
Ja, die Tour ist familienfreundlich und auf Wunsch sind spezielle Kindersitze verfügbar.
Dein Guide spricht während der Tour fließend Englisch.
Du besuchst das Central Post Office, die Notre-Dame-Kathedrale (Außenbereich), den Ben-Thanh-Markt, die Jade-Kaiser-Pagode, den Wiedervereinigungspalast und das Kriegsmuseum.
Ja, im privaten Fahrzeug steht dir während der Tour kostenloses WLAN zur Verfügung.
Dein Tag beinhaltet kostenlose Abholung und Rückfahrt im privaten Auto in Saigon mit unbegrenztem Wasser an Bord; einen englischsprachigen lokalen Guide, der auch Hobbyfotograf ist; alle Eintrittsgelder; kostenloses WLAN während der Fahrt; sowie Sicherheitsservice, damit du entspannt jede Sehenswürdigkeit genießen kannst, bevor du nach einem halben Tag voller Erlebnisse bequem zurückkehrst.
Als Erstes fiel mir das Geräusch auf – überall Motorroller, doch unser Auto fühlte sich an wie eine kleine Blase, als wir vor dem Saigon Central Post Office anhielten. Die gelben Wände wirkten im Morgenlicht fast weich. Drinnen roch es nach altem Papier und Politur, und unsere Guide Linh zeigte uns die französischen Details – Bögen, diese grünen Eisenbalken. Sie lachte, als ich versuchte, „Bưu điện“ auszusprechen (ich habe es definitiv verhauen). Hier schickten tatsächlich Einheimische Post weg, nicht nur Touristen, die Fotos machten. Da fragte ich mich, welche Briefe heute noch geschrieben werden.
Weiter ging es zur Notre-Dame-Kathedrale – rein durften wir nicht, aber allein draußen zu stehen war schon friedlich. Im Schatten saß ein alter Mann und verkaufte Postkarten, während Kinder Tauben jagten. Linh erzählte, dass die Ziegel aus Marseille stammen – hätte ich nie gedacht. Danach fuhren wir durch verwinkelte Gassen zum Ben-Thanh-Markt. Die Luft veränderte sich sofort: Chili, Fischsauce, irgendwo brutzelte etwas Süßes. Ich probierte eine Jackfrucht bei einem Verkäufer, der grinste, als ich zögerte – ehrlich gesagt, besser als erwartet. Der Markt war ein Chaos, aber auch irgendwie schön, alle riefen Preise und lachten miteinander.
Die Jade-Kaiser-Pagode war ruhiger – der Duft von Räucherstäbchen lag schwer in der Luft, rote Laternen schwankten leicht durch einen versteckten Ventilator oder einfach die Hitze. Wir sahen, wie Leute Kerzen anzündeten und den Kopf senkten; es fühlte sich respektvoll an, leise zu bleiben. Dann kam der Wiedervereinigungspalast – die geheimen Räume und schweren alten Möbel ließen Geschichte lebendig wirken, nicht wie in Schulbüchern weit weg. Linh erzählte, was dort im Krieg geschah; ihre Stimme wurde für einen Moment leiser.
Das Kriegsmuseum traf mich stärker als erwartet – einige Fotos an den Wänden gehen mir noch immer nicht aus dem Kopf. Nach diesem Stopp sprachen wir kaum, hörten nur das Stadtgeräusch draußen, während wir zurückfuhren. Obwohl es nur ein halber Tag war, hinterließ Ho-Chi-Minh-Stadt mehr Fragen als Antworten – aber auf eine gute Art.
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