Du fährst von Dubai aus in die endlosen Dünen, erlebst wildes Dune Bashing und siehst, wie der Sonnenuntergang die Wüste in Farben taucht. Im Camp warten Kamelritte und Henna-Tattoos bei arabischem Kaffee unter Laternenlicht. Genieße ein rauchiges BBQ mit Live-Musik und Tanz, bevor es zurückgeht – mit Sand in den Schuhen und vielleicht etwas Neuem im Herzen.
Die Tour dauert meist etwa 6 Stunden, inklusive Abholung und Rückfahrt zum Hotel.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder jedem Ort in Dubai erfolgt im klimatisierten Land Cruiser.
Zum Programm gehören Dune Bashing, Kamelreiten, Sandboarding, Henna-Malerei, Live-Shows, Shisha-Ecke und ein BBQ-Buffet.
Ja, bei Ankunft gibt es arabischen Kaffee und Datteln, später ein BBQ-Buffet mit Dessert, Softdrinks sowie Tee oder Kaffee.
Nein, Quads und Buggys können vor Ort gegen Aufpreis gebucht werden, sind aber nicht standardmäßig dabei.
Wegen des Dune Bashings wird Schwangeren von der Teilnahme abgeraten.
Klappbare Rollstühle sind möglich, wenn eine Begleitperson beim Ein- und Aussteigen hilft.
Das Buffet bietet meist auch vegetarische Gerichte neben gegrilltem Fleisch; vor Ort kannst du das Personal fragen.
Dein Abend beginnt mit der Abholung im klimatisierten Land Cruiser von überall in Dubai, inklusive Wasserflasche unterwegs. Im Camp gibt es arabischen Kaffee und Datteln zur Begrüßung, danach kannst du dich an Henna-Malerei oder Kamelreiten versuchen. Wer mutig ist, probiert Sandboarding! Das Abendessen ist ein reichhaltiges arabisches BBQ-Buffet mit Dessert und Getränken, während unter Laternenlicht Live-Shows laufen – alles vor der Rückfahrt zum Hotel spät in der Nacht.
Wir sind mit einem 4x4 aus Dubai rausgefahren, gerade als die Stadt langsam im Sand verschwand – eine Sekunde noch gläserne Wolkenkratzer, im nächsten Moment nur noch goldene Dünen und Himmel. Unser Fahrer Ahmed grinste im Rückspiegel, bevor er mitten in die Dünen steuerte. Wie der Land Cruiser seitlich über den Sand rutschte, ließ mir das Herz aufgehen (im positiven Sinne), und ich ertappte mich dabei, wie ich wie ein Kind lachte. Überall war Sand – meine Schuhe sind wahrscheinlich immer noch voll davon. Auf einem Hügel hielten wir an, genau als die Sonne in ein Feuerwerk aus Orange und Lila eintauchte. Ich versuchte Fotos zu machen, aber ehrlich gesagt konnte keine Kamera das Gefühl von Weite und Stille einfangen, das dort herrschte.
Im Camp lag der verführerische Duft von gegrilltem Fleisch in der Luft – vermischt mit einem Hauch von Blüten aus der Shisha-Ecke, wo zwei Männer tief ins Gespräch vertieft waren. Eine Frau in bunten Gewändern drückte mir Datteln in die Hand und schenkte winzige Tassen Kaffee ein, der rauchig und kräftig schmeckte. Ich versuchte, mich auf Arabisch zu bedanken (klappte nicht ganz), doch sie lächelte trotzdem herzlich. Mein Freund zog mich zu den Henna-Tattoos; die Künstlerin arbeitete so flink, dass ich kaum merkte, wie die filigranen Muster auf meiner Haut entstanden.
Am Anfang war ich mir wegen des Kamelritts unsicher (die Tiere wirken so, als wären wir Menschen ihnen ziemlich egal), aber ich liebte es, wie langsam und entspannt alles von oben wirkte – als würde die Zeit mit jedem Schritt gedehnt. Später sahen wir einem Tannoura-Tänzer zu, der sich scheinbar endlos drehte, ohne schwindelig zu werden (wie macht er das nur?), während Kinder im Laternenlicht umherjagten. Das BBQ war einfach, aber lecker – gegrilltes Hühnchen, Reis, Fladenbrot – und wir saßen auf niedrigen Kissen, die Teller balancierten wir auf den Knien. Dazu gab es Musik: Bauchtanz, der alle für einen Moment verstummen ließ, selbst die quirlige Gruppe neben uns.
Auf der Rückfahrt nach Dubai, mit Sand noch in der Jeans, dachte ich immer wieder an diesen Moment beim Sonnenuntergang, als alles still wurde, bis auf den Wind, der über die Dünen strich. Es ist erstaunlich, wie solche kleinen Augenblicke viel länger im Kopf bleiben als alles andere.
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