Steh am Rand des Snake River Canyon in Twin Falls, Idaho, während dein Herz rast und du über vier Ziplines fliegst – eine davon sogar länger als die Perrine Bridge. Mit lokalen Guides, die jede Geschichte zu den Felsen kennen, entdeckst du wilde Blumen und Flussblicke aus der Vogelperspektive. Freu dich auf Lachen, vielleicht zittrige Hände und dieses unbeschreibliche Gefühl, wenn deine Füße wieder festen Boden berühren.
Die letzte Strecke ist 530 Meter lang – länger als die Perrine Bridge.
Alle Aktivitäten starten im Centennial Waterfront Park in Twin Falls, Idaho.
Das Mindestgewicht liegt bei 23 kg, das Maximalgewicht bei 118 kg.
Aus Sicherheitsgründen müssen geschlossene Schuhe getragen werden.
Ja, Wasserflaschen sind im Tagesausflug enthalten.
Ja, die Guides sind Einheimische und kennen die Geschichte des Snake River Canyons genau.
Schwangeren, Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird von der Tour abgeraten.
Ja, in der Nähe des Centennial Waterfront Parks gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Dein Tag beinhaltet komplette Zipline-Ausrüstung und Helme, die von freundlichen lokalen Guides angepasst werden, sowie Wasserflaschen im Centennial Waterfront Park – denk nur daran, deine eigenen geschlossenen Schuhe mitzubringen, bevor es über den Snake River Canyon geht.
Das Erste, was mir auffiel, war nicht die Höhe – sondern wie trocken die Luft auf meiner Haut war, als würde sie den Atem anhalten. Wir standen am Rand des Snake River Canyon in Twin Falls, die Helme ließen meine Haare komisch abstehen. Unser Guide Mark reichte mir den Gurt und grinste: „Das Kribbeln im Bauch gewöhnt man sich schnell.“ Ich sagte nichts, aber ich spürte es schon – ein Mix aus Nervosität und Vorfreude. Der Canyon wirkte viel breiter als auf den Fotos. Es herrschte eine Stille, kurz bevor man von der ersten Plattform abspringt, nur Wind und das entfernte Lachen irgendwo unten.
Ich dachte, ich würde mich auf die Aussicht konzentrieren, aber ehrlich? Bei der ersten Zipline war mein Kopf leer – nur der Fahrtwind und das metallische Surren der Umlenkrolle waren zu hören. Du saust mit etwa 40 km/h (Mark meinte, jemand sei mal 45 km/h schnell gewesen), aber trotzdem bleibt Zeit, das Sonnenlicht zu sehen, das von den Felswänden reflektiert wird, oder das satte Grün am Fluss unten. Zwischendurch zeigte Mark uns wilde Blumen, die an einer Felsnische wuchsen – sogenannte Bitterwurz – und erzählte von einem Typen, der früher mit dem Motorrad den Canyon überqueren wollte. Ich hätte besser zuhören sollen, aber meine Hände waren so verschwitzt, dass ich ständig meinen Griff überprüfte.
Bei der letzten Zipline – die länger ist als die Perrine Bridge – fühlte ich mich irgendwie leichter. Sie ist 530 Meter lang, und wenn man genau hinschaut, sieht man unten Leute beim Kajakfahren. Mein Freund wollte unterwegs was rufen, aber ich hörte nur ein „Woooo!“, was eigentlich alles sagte. Als wir wieder am Centennial Waterfront Park landeten, waren alle rot im Gesicht und grinsten (ich auch). Es gab Wasserflaschen zum Abkühlen – die hatte ich dringend nötig, mein Mund war so trocken wie Salbei. Die Schuhe waren staubig, aber das machte das Erlebnis nur noch echter.
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