Du paddelst direkt von Anacortes in die Burrows Bay mit einem lokalen Guide – ganz ohne Fähre – und umrundest Burrows Island mit seinem historischen Leuchtturm. Freu dich auf Robben hautnah, spannende Geschichten vom Inselleben und ruhige Momente unter offenem Himmel. Die komplette Ausrüstung ist inklusive, du musst nur bereit sein für salzige Luft und vielleicht die eine oder andere tierische Überraschung.
Nein, du kannst direkt nach Anacortes auf Fidalgo Island fahren, ganz ohne Fähre.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden auf dem Wasser.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; die Guides geben vorab eine Einweisung.
Ja, Einzelkajaks sind gegen einen Aufpreis von 25 $ pro Person verfügbar, wenn du sie vorher buchst.
Du kannst Hafenrobben, Schweinswale, Seevögel und manchmal Orca-Wale rund um Burrows Island beobachten.
Teilnehmer unter 18 Jahren müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden; bei Kindern unter 6 Jahren bitte vorher anrufen.
Die Tour startet an speziell gebauten Stegen in Anacortes auf Fidalgo Island.
Ja, alle Kajak- und Sicherheitsausrüstungen sind im Preis enthalten.
Dein Tag beinhaltet die komplette Ausrüstung fürs Meer-Kajakfahren – Kajaks, Paddel, Schwimmwesten – sowie die Betreuung durch professionelle Guides, die sich um die Sicherheit kümmern und unterwegs spannende Geschichten erzählen. Fähren oder Shuttle brauchst du nicht, einfach nach Anacortes fahren und dein Abenteuer startet direkt am Steg.
Wir setzten unsere Kajaks in Anacortes ins Wasser, noch bevor ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte. Keine Fähren, keine Menschenmassen – nur eine kurze Fahrt und plötzlich glitten wir in die Burrows Bay, die salzige Luft frisch und kühl im Gesicht. Unsere Guide Jamie grinste, während sie die Paddel verteilte und auf die erste Hafenrobbe hinwies, die direkt an der Marina neugierig ihren Kopf aus dem Wasser streckte. Ich dachte nur: „Schon jetzt?“ Es fühlte sich an, als hätten wir kaum das Ufer verlassen.
Das Wasser war an diesem Morgen spiegelglatt, doch man hörte Möwen lautstark über etwas Unsichtbares streiten. Als wir die Burrows Island umrundeten, bremste Jamie uns am Leuchtturm ab – sie erzählte von Schiffswracks und den alten Wärtern, die hier einst lebten. Die Farbe des Leuchtturms wirkte verblasst vor dem grau-grünen Meer. Wir trieben einen Moment, lauschten nur dem Plätschern des Wassers und dem versehentlichen Klopfen eines Paddels (meins – ups). Robben lagen faul auf den Felsen, eine gähnte so breit, dass sie fast menschlich wirkte.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich nach so kurzer Fahrt von Seattle so weit weg fühlen würde. Die San Juan Islands klangen in meinem Kopf immer abgelegen, doch hier parkst du einfach, triffst deinen Guide und paddelst los – ohne Fähren oder Wartezeiten. Wir kehrten durch eine schmale Passage zwischen Burrows und Allan Island zurück, wo Jamie uns flüsternd aufforderte, nach Schweinswalen Ausschau zu halten (ich sah eine Rückenflosse – vielleicht auch zwei?). Sie lachte, als ich versuchte, „Salish Sea“ richtig auszusprechen; ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich es geschafft habe.
Als wir zurückkamen, waren meine Arme auf die beste Art müde. Salz klebte an meinen Lippen und in meinem Kopf herrschte diese besondere Stille – die man nur nach Stunden auf offenem Wasser spürt. Wenn du einen Tagesausflug von Anacortes suchst, der dich wirklich in die wilden Ecken der San Juans bringt, ohne Stress und Gedränge, dann ist diese Kajaktour genau das Richtige. Ich denke immer noch oft an diese entspannten Robben.
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