Steig an Bord einer echten Schooner in Salem, hilf beim Segelsetzen oder lehne dich entspannt zurück, segle vorbei an alten Forts und Leuchttürmen, während Einheimische spannende Geschichten erzählen – und übernimm vielleicht sogar kurz das Steuer. Freu dich auf salzige Luft, Lachen der Crew und die pure Küsten-Atmosphäre Neuenglands in Bewegung.
Wir stiegen an Pickering Wharf auf die Fame und sofort schlug uns dieser typische Holzgeruch entgegen – nicht muffig, eher salzig und ehrlich. Captain Mike, der aussah, als hätte er selbst 1812 gesegelt, grinste und winkte uns an Bord. Die Segel hingen noch, alles war ruhig, nur Möwen stritten sich irgendwo in der Luft. Ich hatte nicht erwartet, wirklich mitanzupacken, doch ehe ich mich versah, zog ich mit zwei Fremden an einem Tau, während ein Crewmitglied uns anfeuerte. Meine Handflächen brannten ein bisschen – aber auf eine gute Art.
Als wir dann auf den Salem Sound hinausfuhren, kippte das Boot leicht und mein Magen machte kleine Sprünge. Links sah man Marblehead, rechts Beverly, und ab und zu zeigte jemand auf einen Leuchtturm oder erzählte eine halbvergessene Geschichte von Freibeutern oder Piraten (ehrlich gesagt, ich hab da nicht mehr durchgeblickt). Der Wind frischte auf, und wenn man die Lippen leckte, schmeckte man das Salz. Niemand hielt eine steife Ansprache – so ein Tourtyp ist das nicht – aber wenn man Fragen stellte, hatte immer jemand eine Antwort oder zumindest einen lustigen Tipp. Ein Highlight war, als ich (unter Aufsicht) das Steuer übernahm und alle applaudierten, obwohl wir wohl mehr Schlangenlinien fuhren als nötig.
Mir gefiel die entspannte Stimmung – manche nippten einfach an ihren Getränken und schauten den Wolken nach, andere lehnten sich über die Reling und musterten die Forts, an denen wir vorbeisegelten. Die Sonne spielte Verstecken hinter Wolken, mal war es frisch, mal wünschte ich mir Shorts statt Jeans. Irgendwann bemerkte ich, dass meine Hände nach Tau und Meer rochen – seltsam beruhigend. Wir waren etwa 90 Minuten unterwegs, doch die Zeit fühlte sich gleichzeitig länger und kürzer an. Am Steg wollte niemand sofort gehen – alle blieben noch eine Weile, als wollten sie den Zauber nicht brechen.
Die Tour dauert in der Regel etwa 90 Minuten.
Die Tour startet an der Pickering Wharf Marina im Zentrum von Salem.
Ja, auf der Fame gibt es eine Bordtoilette.
Kinder unter fünf Jahren sind bei dieser Tour nicht erlaubt.
Nein, es gibt keine formelle Führung, aber die Crew erzählt gerne Geschichten, wenn man fragt.
Ja, Assistenztiere sind an Bord willkommen.
Du segelst durch den Salem Sound an Salem, Beverly, Marblehead sowie an Forts und Leuchttürmen vorbei.
Nein, Erfahrung ist nicht nötig – du kannst so viel oder so wenig mitmachen, wie du möchtest.
Deine Tour startet an der Pickering Wharf Marina in Salem mit bis zu 90 Minuten Segelzeit auf der Schooner Fame; für Komfort sorgt eine Bordtoilette während der gesamten Fahrt.
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