Erkunde Salems geheimnisvolle Gassen mit einem echten paranormalen Ermittler, stehe auf historischem Hexenprozess-Gelände, fotografiere Geister oder „Orbs“ und höre spannende Geschichten über Vampire und Voodoo. Ein Mix aus Grusel und Spaß – und ein neuer Blick auf alte Steine und Legenden.
Das Erste, was mir auffiel, war das alte Backsteinmauerwerk, das im Schein der Straßenlaternen orange und fast bläulich schimmerte – als wollte die Dämmerung nicht weichen. Unser Guide Sam (ein paranormaler Ermittler, was mich ehrlich gesagt erst mal nervös machte) winkte uns beim Peabody Essex Museum zu sich. Er hatte einen Stapel merkwürdiger Fotos dabei – verschwommene Formen und Nebel mit Gesichtern – und fragte, ob wir an Geister glauben. Ich schwieg. Die Luft roch scharf, kalt, fast metallisch. Vielleicht war es nur meine Nervosität.
Wir schlenderten durch die engen Gassen, in denen die Hexenprozesse von Salem stattfanden – Sam zeigte uns Stellen, an denen Menschen beschuldigt wurden oder Schlimmeres. Da war ein Grasfleck, wo Giles Corey zu Tode gepresst wurde (ich hatte davon gelesen, aber dort zu stehen ist etwas ganz anderes). Sam erzählte von Coreys Fluch über Salem; ich fröstelte, obwohl es gar nicht so kalt war. Ein Kind aus unserer Gruppe versuchte in einer Gasse „Ektoplasma“ zu fotografieren – alle lachten, als nur sein Atem auf den Bildern zu sehen war.
Mir gefielen die kleinen Stopps: ein Kirchhof mit schiefen Grabsteinen, das alte Grundstück von Bridget Bishop (sie soll dort noch spuken) und eine Bar, die beim Betreten knarrt – angeblich auch verflucht. Am meisten berührte mich die Geschichte von Tituba, die hier wohl Voodoo praktizierte, bevor sie 1692 in den Wahnsinn gezogen wurde. Sam klang traurig, als er von ihr sprach. Wir sahen sogar einen Drehort von Hocus Pocus – die Szene „I Put A Spell On You“ – was nach all den schweren Geschichten eine willkommene Auflockerung war.
Am Ende zeigte Sam uns weitere Geisterfotos von früheren Touren. Manche schworen, Gesichter zu erkennen; ich sah nur verschwommene Flecken und Licht – aber vielleicht reicht das schon. Auf dem Rückweg an den alten Grabsteinen vorbei (Hawthorne soll hier auch oft gewesen sein) fragte ich mich, ob ein Ort seine Geschichte je ganz abschütteln kann. Den Fluch denke ich jedenfalls noch manchmal.
Ja, die Tour ist familienfreundlich und enthält spannende paranormale Geschichten, die Kinder begeistern.
Ja, du kommst an Originalschauplätzen der Hexenprozesse von 1692 vorbei, inklusive Hinrichtungsstätten und Verließen.
Ja, du kannst an den Spukorten Fotos machen und versuchen, paranormale Phänomene einzufangen.
Ja, alle Wege und Flächen auf der Tour sind barrierefrei und rollstuhlgerecht.
Ja, mehrere Stopps führen zu historischen Friedhöfen, die mit den Hexenprozessen und bekannten Persönlichkeiten verbunden sind.
Ein lizenzierter Guide, der gleichzeitig paranormaler Ermittler ist, begleitet die Tour.
Die genaue Dauer steht nicht fest, aber es sind mehrere Stopps im Zentrum von Salem, die zu Fuß gut erreichbar sind.
Assistenztiere und gut erzogene Haustiere sind auf der Tour willkommen.
Dein Abend beinhaltet eine geführte Tour mit einem englischsprachigen lokalen Experten und paranormalen Ermittler; du besuchst berüchtigte Hexenprozess-Orte, verfluchte Friedhöfe, historische Bars, Drehorte von Hocus Pocus und bekommst Tipps, wie du mögliche Geisterenergien fotografieren kannst – alles auf barrierefreien Straßen in Salem.
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