Erlebe Salem mit einem Einheimischen, der die Geschichte der Hexenprozesse lebendig macht – vom Memorial über das alte Gefängnis bis zur Bewitched-Statue. Ruhige Momente wechseln sich mit Lachen und Insider-Tipps auf den Straßen der Innenstadt ab. Hier spürt man Geschichte, nicht nur Fakten.
Die genaue Dauer steht nicht fest, aber die meisten Touren in Salem dauern etwa 1–2 Stunden.
Ja, alle Transportwege und Routen sind rollstuhlgerecht.
Ja, die Bewitched-Statue wird besucht und ihre Geschichte erzählt.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitgenommen werden.
Die Tour wird von Jobian Day geleitet, einem lizenzierten Guide und gebürtigen Salem-Einwohner.
Ja, dort erfährst du mehr über die Gefangenen und die Geschichte von Giles Cory.
Ja, Assistenztiere dürfen die Gruppe bei der Tour begleiten.
Dein Tag umfasst einen erfahrenen, lizenzierten Guide aus Salem, der dich zu den wichtigsten Orten wie dem Witch Trials Memorial und der Bewitched-Statue führt; alle Wege sind rollstuhl- und kinderwagengerecht, damit jeder entspannt mitkommen kann.
Da winkt uns jemand zu – es ist Jobian, unser Guide, der hier in Salem aufgewachsen ist. Gleich zu Beginn spürt man diese ruhige Energie, als würde er uns etwas Persönliches anvertrauen. Wir stehen am Salem Witch Trials Memorial, und um die Gedenksteine herrscht eine besondere Stille. Ich rieche feuchtes Laub – wahrscheinlich vom Regen gestern – und für einen Moment fühlt sich die Atmosphäre viel schwerer an als erwartet. Jobian erzählt von den Namen, die in die Granitbänke eingraviert sind, und plötzlich sind das nicht mehr nur Namen. Normalerweise bin ich nicht sentimental, aber hier spürt man es einfach.
Wir schlendern am alten Rathaus vorbei – ehrlich gesagt hatte ich es imposanter erwartet, aber es wirkt eher bescheiden für seine Geschichte. Eine Gruppe Teenager lacht an der Treppe (jemand ruft „Samantha!“), was mich zum Schmunzeln bringt, denn die Bewitched-Statue ist gleich um die Ecke. Unser Guide hat zu allem eine Geschichte parat; er verrät sogar, wo man guten Kaffee in der Nähe bekommt (gottseidank). Beim ersten Kirchenbesuch erzählt er von den religiösen Streitigkeiten, die 1692 das ganze Chaos ausgelöst haben. Wie er sagt: „Die Leute hatten vor allem Angst“ – das bleibt im Kopf.
Das alte Hexengefängnis sieht ganz anders aus als in den Filmen – es ist still, mit groben Steinmauern, die sich kalt anfühlen, wenn man sie berührt (habe ich gemacht). Jobian erzählt die Geschichte von Giles Cory und macht danach eine so lange Pause, dass niemand etwas sagt. Man hört nur das Schleifen von Schuhen auf Kies. Für eine Gruppentour ist das überraschend intim. Dann geht’s weiter – er zeigt uns seine Lieblingsläden, macht Witze über Touristen, die „Peabody“ falsch aussprechen („Pee-buh-dee“, nicht „Pea-body“) und fragt, ob jemand Tipps fürs Mittagessen möchte.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich am Ende mehr an Menschen denke als an Hexen oder Geister – aber genau so ist es. Salem fühlt sich jetzt anders an; vielleicht kleiner, aber viel echter.
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