Spüre Rhode Islands besonderen Charme auf der Tour von Providence nach Newport mit einem lokalen Guide – von kolonialer Geschichte und Fischerdörfern bis zu windumtosten Leuchttürmen und prunkvollen Villen. Freu dich auf hausgemachte Leckereien, Küstenblicke und Geschichten, die du später bestimmt immer wieder erzählen wirst.
Die Tour führt in einem Tag durch Rhode Island, startet in Providence und macht mehrere Stopps rund um die Bucht, bevor es zurückgeht.
Ja, das Mittagessen ist in einem Fischerdorf mit gemütlichen Läden und kolonialen Häusern inklusive.
Während der Tour fährst du die Ocean Drive und Bellevue Avenue entlang und siehst die berühmten Gilded Age Villen von außen.
Alle Gebühren und Steuern sind im Buchungspreis für den Tagesausflug enthalten.
Die Tour startet in Providence; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, eine Abholung vom Hotel ist aber nicht angegeben.
Ja, Babys sind willkommen; sie können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Du besuchst einen der schönen Strände von Rhode Island sowie den drittältesten Leuchtturm am Atlantik.
Dein Tag umfasst alle Eintrittsgelder und Steuern sowie ein Mittagessen in einem klassischen Fischerdorf entlang der Route. Du reist mit dem Bus und einem erfahrenen lokalen Guide von Providence durch Küstenorte, hältst an Stränden, Leuchttürmen, Straßenständen mit hausgemachten Produkten und frischem Obst – alles verbunden durch Geschichten, die Rhode Islands Charakter lebendig machen, bevor es abends zurückgeht.
Ich gebe zu, ich hätte nie gedacht, dass ich mich an Rhode Island an nur einem Tag so schnell gewöhnen würde. Doch kaum hatten wir Providence verlassen, erzählte unser Guide Mike – ein waschechter Einheimischer, das merkte man sofort an seinen Geschichten – so lebendig, dass wir alle wie Kinder aus dem Fenster schauten. Über dem Stadtpark lag eine ruhige Morgenstimmung, während er erklärte, warum Rhode Island überhaupt entstanden ist – irgendwas mit Rebellen und Religionsfreiheit. Ich erinnere mich noch genau an den Duft von feuchtem Gras und diese besondere Mischung aus Stadt- und Meeresluft. Es fühlte sich… echt an. Als würde hier nichts künstlich wirken.
Wir machten einen kurzen Halt an einem Ort, der mit der Revolution zu tun hat (mit den genauen Daten hapert’s bei mir), doch Mike war so begeistert, dass ich mir direkt Perücken und aufgebrachte Kolonisten auf dem Bürgersteig vorstellen konnte. Die Fahrt entlang der Bucht war purer Neuengland-Charme: Holzfassaden, kleine Fischerdörfer, in denen man sogar von Fremden gegrüßt wird. Zum Mittagessen hielten wir in so einem Fischerdorf – ich probierte zum ersten Mal Clam Cakes (fettige Finger, salziger Biss, einfach perfekt). Eine Frau im Laden lachte, als ich sie „Frittters“ nannte. Offenbar sagt man das hier nicht so.
Der Leuchtturm-Stopp war so windig, dass man besser auf seinen Hut aufpasste. Mit dem Atlantik-Spray im Gesicht und den Booten, die gemächlich vorbeizogen, wurde mir bewusst, wie klein dieser Bundesstaat wirklich ist – und wie viel Geschichte auf jedem Kilometer steckt. Die Fahrt entlang der Ocean Drive an den alten Villen der Gilded Age war fast unwirklich; ich reckte immer wieder den Hals, um die Tore zu sehen, die größer waren als meine Wohnung. Wir fuhren durch eine Stadt, die Mike als „patriotischste in Amerika“ bezeichnete. Wie man das misst, weiß ich nicht, aber Flaggen hingen wirklich überall.
Auf dem Rückweg machten wir Halt bei einem kleinen Straßenstand mit hausgemachten Kuchen und frischem Obst – der Name ist mir entfallen, aber der Geschmack war wie Sommer pur. Der letzte Strandbesuch war ruhig, nur Möwen und ein paar Kinder, die sich gegenseitig ins kalte Wasser lockten. Noch Tage später denke ich an das Licht auf dem Sand und wie alle für einen Moment innezuhalten schienen, bevor es zurück nach Hause ging.
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