Erlebe Portlands spukhafte Geschichte bei einer Laternenführung zu Fuß durch Kopfsteinpflaster und prächtige Villen wie die Victoria Mansion. Lausche echten Geistergeschichten deines Guides, wirf einen Blick ins Feuerwehrmuseum und beende den Abend mit Gänsehaut und Lachen unter den Lichtern der Stadt. Diese Geschichten bleiben dir lange im Gedächtnis.
Die Tour dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten.
Der Startpunkt ist das Henry Wadsworth Longfellow Denkmal im Stadtzentrum von Portland.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitkommen; die Geschichten sind gruselig, aber nicht zu heftig.
Ja, du siehst zum Beispiel alte Feuerwehrfahrzeuge im Feuerwehrmuseum; die meisten Stationen sind jedoch draußen.
Ja, die Route ist durchgehend rollstuhlgerecht.
Die Tour wird auf Englisch geführt.
Ja, Fotos und Videos von den wichtigsten Orten sind Teil des Erlebnisses.
Wir machen einen Halt vor der Victoria Mansion für Geschichten und Außenansichten; der Eintritt ist nicht inklusive.
Dein Abend beinhaltet eine geführte Laternenwanderung durch das historische Portland mit Stopps an Orten wie Victoria Mansion und McLellan Mansion. Du bekommst Fotos und Videos sowie echte Geschichten von deinem Guide, bevor es zurück zum Startpunkt im Stadtzentrum geht.
Wir starteten direkt am Henry Wadsworth Longfellow Denkmal – ehrlich gesagt bin ich schon oft daran vorbeigegangen, ohne es wirklich wahrzunehmen. Doch diesmal setzte unsere Führerin Sarah sofort die Stimmung, als sie von Longfellows angeblich spukendem Elternhaus erzählte. Die Stadt fühlte sich plötzlich anders an, als könnte man die alten Ziegelsteine knarren hören, wenn man genau hinhörte. Ich roch sogar irgendwo Holzrauch – oder vielleicht spielte mir meine Fantasie einen Streich.
Das Pflaster der Altstadt von Portland bei Nacht zu durchqueren, ist schon ein bisschen unheimlich, noch bevor die ersten Geistergeschichten kommen. Am Gould House erzählte Sarah von einem Arzt mit zweifelhaften Methoden – genau in dem Moment bellte ein Hund, als sie von „ruhelosen Geistern“ sprach. Ob das inszeniert war oder einfach Portland so ist? Der Stopp im Feuerwehrmuseum war richtig spannend; man kann dort alte Feuerwehrautos sehen und angeblich hört man nachts manchmal Lachen in den Hallen. Jemand aus unserer Gruppe meinte, verbranntes Toast gerochen zu haben (die anderen nicht), was für Gelächter sorgte.
Das McLellan Mansion wirkte von außen fast zu perfekt, aber drinnen erzählte Sarah von Partys vor 200 Jahren und Geistern, die nie die Tanzfläche verlassen haben. Sie scherzte, es sei wie Disneys Haunted Mansion, nur mit mehr Staub und weniger Technik. Danach kamen wir zur Victoria Mansion – wir gingen nicht rein, standen aber davor, während sie von Schritten auf Treppen und Schatten in Fenstern berichtete. Ich schaute immer wieder hoch, halb erwartend, dass sich hinter den Vorhängen etwas bewegt.
Das Maine Irish Heritage Center strahlte eine besondere Stille aus – vielleicht wegen all der Geschichten über dort verweilende Geister und paranormale Ermittler mit ihren Geräten. Meine Füße wurden inzwischen kalt (hätte ich nur dickere Socken angezogen). Zum Schluss landeten wir wieder am Denkmal, tauschten unsere Eindrücke aus und Sarah gab uns noch Tipps für späte Snacks (Becky’s Diner hat angeblich immer offen). Dieses seltsame Frösteln bei Millionaires Row lässt mich bis heute nicht los – keine Ahnung, wie ich das erklären soll.
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