Erlebe eine Vintage-Sidecar-Fahrt durch die Weinberge von Paso Robles mit einem lokalen Guide, der Geschichten erzählt und für gute Laune sorgt. Spüre den Wind im Gesicht, halte an Fotospots und erfahre mehr über das Leben hinter jeder Flasche. Wer mag, kann die Tour mit einer Weinprobe bei Cass Winery erweitern – doch allein die Fahrt ist schon ein Highlight.
Die Standardtour dauert etwa eine Stunde, mit der Möglichkeit, um eine Stunde Weinverkostung bei Cass Winery zu verlängern.
Die Tour beinhaltet privaten Transport, erwähnt aber keinen speziellen Hotel-Transfer; bitte beim Veranstalter nachfragen.
Ja, Assistenzhunde sind auf dieser Tour erlaubt.
Die Tour ist für alle Fitnessstufen geeignet, außer bei Rückenverletzungen, Herz-Kreislauf-Problemen oder Schwangerschaft.
Trage bequeme, wettergerechte Kleidung; Helme werden vom Guide gestellt.
Dein Tag umfasst privaten Transport in einem klassischen Sidecar mit einem erfahrenen lokalen Guide, der dich durch die Weinberge von Paso Robles führt. Du bekommst Sicherheitsausrüstung und Zeit für Fragen, bevor es losgeht. Optional kannst du die Tour mit einer Weinprobe bei Cass Winery nach der Fahrt erweitern.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht, was ich von einer Sidecar-Tour in Paso Robles erwarten sollte – vor allem war ich neugierig, ob es eher albern oder wirklich spaßig wird. Überraschenderweise war es beides. Das Erste, was mir auffiel, war der ganz andere Geruch der Luft, wenn man nicht hinter Glas sitzt – ein bisschen süßlich, fast staubig von den Reben, dazu die Morgensonne, die langsam die Felder wärmt. Unser Guide Mark reichte mir einen Helm und grinste, als wüsste er etwas, das ich nicht wusste. Wahrscheinlich hatte er recht.
Wir rumpelten über schmale Weinbergwege, ich saß im Sidecar und versuchte nicht wie ein Hund auszusehen, der den Kopf aus dem Fenster streckt (klappte nicht so ganz). Mark zeigte auf Reihen von Cabernet-Trauben, die im Morgenlicht fast blau schimmerten, und erzählte, wie alle während der Erntezeit vor Sonnenaufgang aufstehen. An einer Station durften wir direkt an die Reben heran – ich strich mit den Fingern über die Blätter, einfach weil ich konnte. Es war eine ruhige, fast sanfte Stille, nur unterbrochen von Vogelgezwitscher und Marks Geschichten über Winzer, die sich wegen der Bewässerung streiten (er meinte, das sei hier fast schon ein Sport).
Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich bei einer Weinberg-Tour so viel lachen würde. Wir machten Halt an einem Hügel mit Blick über halb Paso Robles – so ein Panorama, das man am liebsten auf einmal aufsaugen möchte, aber nicht kann. Wer mag, kann danach noch eine Stunde bei Cass Winery dran hängen und die Weine direkt vor Ort probieren. Wir haben das nicht gemacht, aber jetzt wünschte ich, wir hätten es getan. Selbst ohne Verkostung ist mir diese Fahrt viel länger im Kopf geblieben als die meisten Weinproben.
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