Erkunde Newports versteckte Ecken mit einem lokalen Guide, der Gangsterlegenden lebendig werden lässt – geheime Casinos, verblasste Neonlichter und überraschende Momente inklusive. Spüre den Puls der Stadt unter deinen Füßen und höre Geschichten, die lange nachhallen. Das ist nicht nur Geschichte, das ist Newport mit all seinen Narben und seinem Charme.
Die Tour dauert etwa zwei Stunden von Anfang bis Ende.
Ja, alle Bereiche und Wege der Tour sind rollstuhlgerecht.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen oder Buggys können mitgenommen werden.
Ja, du hörst wahre Geschichten über Persönlichkeiten wie Moe Dalitz, George Remus und Dutch Schultz.
Die Tour beginnt in der lebhaften öffentlichen Gegend am Ohio River in Newport.
Ja, Assistenztiere sind auf der gesamten Route willkommen.
Nein, der Treffpunkt ist direkt in Newport; ein Transport wird nicht angeboten.
Dein Spaziergang umfasst zwei Stunden mit einem erfahrenen lokalen Guide, der an jeder Station authentische Geschichten erzählt; alle Wege sind rollstuhlgerecht, sodass jeder bequem teilnehmen kann.
Wir starteten direkt am Fluss, wo noch der Duft von gebratenen Zwiebeln von den Imbissständen in der Luft hing – irgendwie verbindet sich hier Vergangenheit und Gegenwart auf eine besondere Art. Unser Guide Mike zeigte auf ein unscheinbares Gebäude, und plötzlich wurde klar: Hier war einst ein Casino voller Gangster. Er erzählte von Moe Dalitz und George Remus, als wären sie alte Bekannte aus Newport (vielleicht sind sie das ja irgendwie auch). Ich stellte mir vor, wie sie durch diese Türen schlüpften, mit makellosen Anzügen trotz der drückenden Hitze Kentuckys.
Ich hatte nicht erwartet, so oft zu lachen. Besonders als Mike die „Passwort“-Routine eines Türstehers aus den 1920ern nachmachte – alle lachten, selbst das ältere Paar, das vorher gesagt hatte, sie seien nicht so für Kriminalgeschichten zu haben. Der Gehweg war an manchen Stellen uneben, aber niemand fühlte sich gehetzt. Eine Frau fragte nach Dutch Schultz, und Mike grinste nur: „Der mochte es nie, lange an einem Ort zu bleiben.“ Wir liefen an verblassten Neonreklamen vorbei, die müde, aber stolz wirkten – als hätten sie schon zu viel erlebt, um sich um frische Farbe zu kümmern.
Am späten Nachmittag lag die Luft schwer – der Sommer klebte förmlich auf der Haut –, aber das passte perfekt zu den Geschichten. Ich ertappte mich dabei, wie ich mit der Hand über eine Backsteinmauer eines ehemaligen Bordells strich (heute eine Bäckerei) und mich fragte, was diese Mauern wohl alles gehört haben. Plötzlich bellte ein Hund von einem Balkon über uns und riss mich aus meinen Gedanken. Ich denke noch oft an die Gasse hinter der Monmouth Street zurück; sie war viel ruhiger, fast sanft, als ich erwartet hatte.
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