Spüre, wie New Orleans lebendig wird, wenn du mit offenen Doppeldeckerbussen zwischen den Vierteln fährst, geführte Spaziergänge im French Quarter und Garden District machst und dabei echte Geschichten aus der Stadt hörst. Jazz liegt in der Luft, spontane Stopps für Essen oder Musik sind garantiert und du hast Zeit, deinen Entdeckungen nachzugehen.
Der erste Bus, den wir erwischen wollten, fuhr einfach an uns vorbei – vielleicht habe ich zu spät gewunken oder sah einfach zu verloren aus (passiert eben). Aber ehrlich gesagt passte das irgendwie zum Flair der Stadt. New Orleans hat es nicht eilig mit niemandem. Als wir schließlich am Jackson Square einstiegen, grinste der Fahrer und fragte: „Seid ihr bereit für Geschichten?“ Die Luft oben auf dem Dachbus war warm und süßlich, mit dem leichten Duft von Puderzucker vom Café du Monde, der herüberwehte. Ich konnte nicht anders, als immer wieder zu den schmiedeeisernen Balkonen hochzuschauen – jeder anders, manche hatten noch Mardi Gras-Perlen, die irgendwo hängen geblieben waren.
Eigentlich wollte ich nur mit dem Doppeldecker fahren, doch an der Magazine Street lockte mich eine Brass-Band, die an der Ecke aufspielte. Unsere Führerin für die Garden District Tour – sie hieß Denise – winkte uns bei Haltestelle 12 zu. Sie hatte diese Art, mitten im Satz innezuhalten, damit wir die Details wirklich aufnehmen konnten: die geschwungene Säule im griechischen Stil oder wie die Luft unter den alten Eichen plötzlich schwerer wirkte. Sie zeigte auf ein Haus, in dem Brad Pitt mal gedreht haben soll (ich hab vergessen, welcher Film), und lachte, als ich fragte, ob er noch dort wohne („Liebling, nur wenn er sich vor Angelina versteckt“).
Der Spaziergang durchs French Quarter begann später als geplant, weil ich mich auf die Suche nach Beignets gemacht habe (total lohnenswert). Am Ticketschalter am Jackson Square war unsere Gruppe hauptsächlich Paare und eine Familie mit Kinderwagen – die Führerin achtete darauf, dass alle gut mithalten konnten. Wir bogen in die Royal Street ein, während Kirchenglocken von den pastellfarbenen Häusern widerhallten. Irgendwo spielte jemand Saxofon; die Musik schwebte wie ein unsichtbarer Soundtrack durch unsere Tour, den niemand bestellt hatte, aber jeder genoss. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel fühlen würde, nur indem ich vor der St. Louis Cathedral stand, eingetaucht in dieses seltsame goldene Nachmittagslicht.
Drei Tage klingen lang, aber langweilig wurde es nie – immer wieder fand ich Gründe, auszusteigen: das WWII Museum, mehr Cafés als ich zählen konnte, sogar ein kurzer Regenschauer (Ponchos gab’s einfach so dazu). Die Stadt verändert sich mit jedem Block, jeder Stunde. Mal laut und wild, dann wieder so still, dass man seine eigenen Schritte auf dem Kopfsteinpflaster hört. Ich denke immer noch an die letzte Fahrt die St. Charles Avenue entlang bei Einbruch der Dämmerung – da habe ich endlich verstanden, wovon all die alten Songs erzählen.
Der Pass gilt 3 Tage (72 Stunden) ab Aktivierung.
Ja, sowohl Touren durchs French Quarter als auch den Garden District sind inklusive.
Steige an Haltestelle 12 auf der Magazine Street aus, dort wartet dein Guide.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht dabei; du steigst an offiziellen Haltestellen wie Jackson Square ein.
Die Touren finden bei jedem Wetter statt, bei Bedarf gibt es kostenlose Ponchos.
Ja, alle Transportmittel sind rollstuhlgerecht.
Ja, Babys sind willkommen, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Ja, Assistenztiere sind während der gesamten Tour zugelassen.
Dein Erlebnis umfasst unbegrenzte Fahrten für drei Tage mit offenen Doppeldeckerbussen durch New Orleans, begleitet von Live-Guides, die spannende Geschichten erzählen. Du nimmst an geführten Spaziergängen im French Quarter und Garden District teil (steige einfach an den jeweiligen Haltestellen aus) und bekommst bei Regen kostenlos einen Poncho – so bist du wetterfest unterwegs.
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