Starte in San Francisco mit kleinem Kreis und lokalem Guide, halte für Skyline-Fotos auf Treasure Island, genieße Weinproben auf dem toskanisch anmutenden Anwesen von Jacuzzi Family Vineyards. Mittags freie Wahl auf der historischen Sonoma Plaza – vom Picknick bis zum Gourmetbiss – und weitere Verkostungen bei Artesa Winery im Napa Valley. Zum Abschluss beeindruckende Golden Gate Bridge Ausblicke am Battery Spencer, bevor es mit neuen Geschichten (und vielleicht Weinflaschen) zurückgeht.
Ganz ehrlich – ich hätte fast den Bus verpasst, weil ich meinen zweiten Schuh nicht fand. Aber als ich um 8:45 Uhr mit einem schon lauwarmen Kaffee in der Hand auf der Geary Street stand, wusste ich: Das wird ein echter „California Moment“. Unser Guide Marcus, ein waschechter Oaklander, begrüßte jeden persönlich – und wusste sogar, wer vorne sitzen wollte, um nicht seekrank zu werden. Während wir San Francisco hinter uns ließen, zeigte er auf die pastellfarbenen Häuser und erzählte, dass Karl der Nebel seinen eigenen Twitter-Account hat. Ob das stimmte, blieb offen.
Der erste Halt war Treasure Island. So ein Ort, von dem Einheimische reden, aber kaum erklären – einfach ein kurzer Sprung über die Bay Bridge. Die Skyline der Stadt sah von dort fast unwirklich aus; die Luft roch leicht salzig und süß, eine Mischung aus Eukalyptus und etwas Gebäckartigem. Wir versuchten alle, Fotos ohne Köpfe anderer zu machen – unmöglich. Dann ging’s weiter ins Weinland – mein Traum von einem Tagesausflug nach Napa und Sonoma wurde endlich wahr.
Als nächstes stand Jacuzzi Family Vineyards auf dem Programm. Dass es hier nicht um Whirlpools geht, erfuhr ich erst, als Marcus lachend meinte: „Das fragt jeder.“ Das Anwesen fühlte sich an wie in Italien – warme Steinmauern, überall Olivenbäume. Die Olivenölverkostung überraschte mich total; das Öl schmeckte irgendwie frisch und grün. Mein Freund versuchte, „grazie“ zu sagen, und bekam ein strahlendes Lächeln zurück. Besonders schön war, dass niemand hetzte – Zeit zum Schlendern im Hof oder einfach nur zum Staunen über die Reben, die sich den Hügeln entlangzogen.
Mittagessen auf der Sonoma Plaza war ganz nach Lust und Laune. Einige entschieden sich für edle Käseplatten in einer Verkostungsstube, ich schnappte mir eine Empanada aus einer kleinen Bäckerei und setzte mich unter einen alten Baum, während Kinder Tauben jagten. Draußen essen in Kalifornien macht irgendwie alles besser – selbst wenn man sich danach mit Puderzucker auf der Jeans schmückt.
Unser letzter großer Stopp war die Artesa Winery, bevor es zurück nach San Francisco ging. Das Gebäude sieht aus, als käme es direkt aus einem Sci-Fi-Film – klare Linien, viel Glas, aber innen trotzdem gemütlich. Die Weine stammen von einer spanischen Familie, die seit 1551 Wein macht (Marcus erwähnte das gleich zweimal – das muss stimmen). Auf der Rückfahrt hielten wir noch am Battery Spencer für den klassischen Blick auf die Golden Gate Bridge. Sie war halb im Nebel verhüllt, was die Szenerie nur noch dramatischer machte. Ich denke noch oft daran, wie winzig wir vor dieser orangen Brücke wirkten – meine Handyfotos sahen aus wie Postkarten.
Die Tour dauert etwa 9 Stunden, startet gegen 8:45 Uhr und endet gegen 17:30 Uhr.
Ja, alle Verkostungen bei den ausgewählten Weingütern sind im Preis inklusive.
Nein, Mittagessen ist nicht vorgegeben; du hast Zeit, auf der Sonoma Plaza selbst zu wählen.
Nein, der Standard-Abholpunkt ist Union Square, 291 Geary St, andere Abholungen sind auf Anfrage möglich.
Die kleine Gruppe ist auf maximal 12 Personen pro Tour begrenzt.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; unter 6 Jahren ist ggf. ein Kindersitz gesetzlich vorgeschrieben.
Besucht werden Jacuzzi Family Vineyards in Sonoma und Artesa Vineyards & Winery im Napa Valley.
Ja, der Hin- und Rücktransport von San Francisco erfolgt bequem im Fahrzeug mit Guide.
Dein Tag umfasst den Hin- und Rücktransport ab San Francisco (Abholung am Union Square oder nach Vereinbarung), Eintritt und Verkostungen bei Top-Weingütern wie Jacuzzi Family Vineyards und Artesa Winery, Wasserflaschen und kleine Snacks an Bord sowie viel freie Zeit, um Sonoma Plaza zu erkunden oder zu essen. Am Ende fährst du mit neuen Freunden (und vielleicht ein paar Weinflaschen) zurück.
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