Du radelst in deinem Tempo durch Miami South Beach, vorbei an Art Deco Fassaden und der lebhaften Ocean Drive. Halt für kubanischen Kaffee oder genieße Straßenmusik auf der Lincoln Road – deine Route bestimmst du. Helm, Schloss, lokale Tipps und Wasser sind inklusive, damit du jeden Moment voll auskosten kannst.
„Bist du dir sicher, dass du das pinke willst?“ grinste der Typ am Tresen, während ich die Reihe der Beach Cruiser im Laden an der Washington Ave musterte. Ich zuckte mit den Schultern – warum nicht? Es war schon schwül und klebrig auf diese typische Miami-Art, und ehrlich gesagt wollte ich einfach nur eine Brise spüren. Der Laden liegt mitten im Art Deco Viertel, also waren Neonfarben und pastellfarbene Häuser schon da, bevor ich überhaupt losfuhr. Sie gaben mir einen Helm (den ich etwa fünf Minuten trug, bevor ich ihn wieder abnahm – sorry, Mama), ein Schloss und eine kalte Wasserflasche, die genauso schwitzte wie ich.
Ich hatte keinen festen Plan, wollte einfach sehen, wie South Beach vom Fahrrad aus aussieht – nicht nur durch die Autoscheibe. Erster Halt war die Ocean Drive – Palmen, Leute beobachten und überall hört man Spanisch und Gelächter, Musik dröhnt irgendwoher, wo man nicht genau weiß. Mein Reiseführer empfahl Casa Casuarina (das Versace-Haus), also schaute ich vorbei – viel schicker als erwartet, aber trotzdem irgendwie lebendig. Einmal fragte ich einen Einheimischen nach gutem kubanischem Kaffee in der Nähe; er zeigte die Collins Ave runter und meinte: „Folge einfach deiner Nase.“ Kein Witz – der Duft vom gerösteten Kaffee ist kaum zu übersehen.
Nach einer Runde um Star Island (keine Promis gesehen, aber einige verrückte Boote lagen dort) landete ich auf der Lincoln Road. Dort spielte ein älterer Herr Saxophon vor einer Bäckerei; seine Musik mischte sich mit klirrenden Gläsern und jemand, der auf Italienisch laut über Gebäck sprach. Die Fahrt selbst ist entspannt – größtenteils flach – aber an manchen Straßen braucht man Geduld, wenn man den Miami-Verkehr nicht gewohnt ist. Meine Hände wurden klebrig vom Sonnencreme-Radlenker-Mix, aber ehrlich? Das ist es wert, wenn dir eine Brise am South Pointe Park um die Nase weht.
Ich dachte immer wieder, wie anders alles wirkt, wenn man langsam genug unterwegs ist, um Details zu sehen – wie die verblasste Farbe an einem alten Diner-Schild oder wie hier alle zielstrebig, aber nie gehetzt unterwegs sind. Als ich schließlich zurückkam, um mein Rad abzugeben (leicht sonnenverbrannt), nickte der Typ im Laden nur, als wüsste er genau, wie gut sich das anfühlt. Ich denke noch oft an den ersten Schluck kaltes Wasser, nachdem ich meinen Cruiser wieder abgeschlossen hatte.
Der Laden liegt an der Washington Avenue und 14th Street im Art Deco District von Miami Beach.
Helme sind inklusive, aber für Erwachsene nicht verpflichtend.
Ja, Kindersitze sind ab 20 $ verfügbar; Kinderwagen können separat genutzt werden.
Wichtige Ziele wie Wynwood Walls oder Bayside Marketplace sind 10–25 Minuten mit dem Rad entfernt.
Eine Kaution von 250 $ auf der Kreditkarte, die zurückerstattet wird, wenn das Fahrrad unbeschädigt zurückgegeben wird.
Der Laden ist komplett barrierefrei; spezielle Optionen sind auf Anfrage möglich.
Du bekommst ein Beach Cruiser Fahrrad, Helm, Schloss, Wasserflasche und lokale Tipps vom Team.
Ja, Assistenztiere sind bei der Fahrradmiete erlaubt.
Dein Tag startet mit einem bequemen Sun Bicycle Beach Cruiser, Helm und Schloss, die du im Art Deco District von Miami Beach abholst. Dazu gibt’s Wasser für die Fahrt und lokale Tipps vom Team – gib dein Fahrrad einfach am selben Ort zurück, wenn du South Beach in deinem Tempo erkundet hast.


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