Du fliegst von Maui nach Oahu und verbringst einen ganzen Tag damit, Pearl Harbors Stätten aus dem Zweiten Weltkrieg zu erkunden – am Arizona Memorial stehen, U-Boote und Schlachtschiffe besichtigen, Geschichten von lokalen Guides hören und Museen durchwandern, in denen Geschichte zum Greifen nah ist. Erwarte stille Momente, unerwartete Emotionen und echtes Gefühl für den Ort.
Ja, die Hin- und Rückflüge zwischen Kahului (Maui) und Honolulu (Oahu) sind im Tourpreis enthalten.
Wenn am Tourtag Navy-Bootstickets verfügbar sind, ja; ansonsten kannst du es vom Besucherzentrum am Ufer aus sehen.
Die Tour beinhaltet den Eintritt zum Battleship Missouri Memorial, Pacific Fleet Submarine Museum (USS Bowfin), Pearl Harbor Aviation Museum sowie Zugang zum USS Arizona Memorial.
Ja, ein Mittagessen ist Teil des Tagesausflugs.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; der Transport erfolgt zwischen Flughafen Honolulu und allen Pearl Harbor Sehenswürdigkeiten.
Ja, alle Bereiche und Fahrzeuge dieser Tour sind rollstuhlgerecht.
Nein, laut Department of Interior sind keine Taschen erlaubt; nur kleine Kameras (ohne Tasche) und Dinge, die in die Hosentaschen passen.
Du musst einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis mit dem Buchungsnamen mitbringen; für Nicht-US-Bürger ist ein Reisepass erforderlich.
Es ist ein ganztägiger Ausflug mit frühem Flug von Maui und Rückkehr am späten Nachmittag oder Abend.
Dein Tag umfasst Hin- und Rückflüge zwischen Maui und Oahu, Abholung und Rückfahrt am Flughafen Honolulu, Eintritt zu allen wichtigen Pearl Harbor Stätten – Battleship Missouri Memorial, USS Bowfin Submarine Museum & Park, Aviation Museum – sowie ein Mittagessen vor dem Rückflug nach Maui am Abend.
Fast hätte ich meinen Flug von Maui nach Oahu verpasst, weil ich mir Sorgen machte, was ich überhaupt mitnehmen darf (keine Taschen bei Pearl Harbor, noch strenger als TSA!). So stand ich da, nur mit meinem Ausweis und einem zerknitterten Müsliriegel in den Taschen, fühlte mich irgendwie nackt, aber auch frei. Die Luft in Honolulu war schwerer als auf Maui – vielleicht lag’s an den Nerven oder der feuchten Morgenluft. Unser Guide Kaleo begrüßte uns direkt am Flughafen mit einem lockeren Lachen, das alle entspannte. Er meinte so: „Ihr seid jetzt nicht mehr auf Maui“, und ja, das spürte man sofort, als wir bei Pearl Harbor ankamen.
Das Erste, was einem auffällt, sind nicht die Schiffe oder die Menschenmengen – es ist die Stille. Trotz der vielen Besucher liegt über dem USS Arizona Memorial eine ehrfürchtige Ruhe. Wir bekamen keine Bootstickets (das hängt wohl vom Tag ab), aber vom Ufer aus spürt man die Atmosphäre trotzdem. Ein leichter Geruch von Salz und Motoröl wehte vom Hafen herüber. Kaleo erzählte von seinem Onkel, der hier gedient hatte – er zeigte uns, wo das Wasser über dem versunkenen Schiff die Farbe wechselte. Es ist merkwürdig, wie ein Ort gleichzeitig offen und schwer wirken kann.
Danach schlenderten wir durchs Pacific Fleet Submarine Museum – in die USS Bowfin zu klettern war, als würde man in ein altes, metallisches Ungeheuer kriechen. Meine Knie stießen gegen etwas und hallten nach; ich versuchte mir vorzustellen, wochenlang unter Wasser zu leben, nur mit Dosenpfirsichen und abgestandener Luft. Das Mittagessen war einfach, aber lecker (ich hatte ganz vergessen, wie hungrig man vom ganzen Herumlaufen wird). Im Aviation Museum standen abgenutzte Flugzeuge mit abgeblättertem Lack – Kinder fragten ihren Opa, was die Maschinen im Krieg gemacht hatten. Er schüttelte nur den Kopf und sagte: „Zu viel.“
Auf dem Deck des Schlachtschiffs Missouri zu stehen, war surreal – genau hier endete der Zweite Weltkrieg, und heute ist die Stelle einfach auf Holz gemalt. Manche wurden still, andere posierten fürs Foto mit einem Salut (Kaleo verdrehte die Augen, ließ es aber durchgehen). Am späten Nachmittag war ich müde – so müde, wie man nur wird, wenn man an einem Tag zu viel Geschichte auf einmal aufsaugt, als bräuchte der Kopf dringend eine Pause mehr als die Füße. Auf dem Rückflug nach Maui dachte ich immer wieder an die Namen, die im Marmor am Wasser eingraviert sind. Manchmal kommen sie mir noch in den Sinn, wenn es zu laut wird.
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