Auf dieser Rafting-Tour ab Page gleitest du unter den hohen Klippen des Horseshoe Bend vorbei und entdeckst uralte Petroglyphen, die nur vom Wasser aus erreichbar sind. Ein lokaler Guide erzählt spannende Geschichten, während du den Colorado River entlangfährst, bevor du per Shuttle durch beeindruckende Canyons zurückkehrst. Ruhiger und überraschender als gedacht.
„Wenn man genau hinhört, erzählt der Fluss seine Geschichten“, sagte unser Guide Mike, während er in die Sonne blinzelte, die von den Wänden des Glen Canyon reflektierte. Ich dachte sofort: Der ist halb Dichter, halb Rafting-Kapitän. Los ging’s in Page, Arizona – eine kurze Busfahrt bis Lee’s Ferry, aber es fühlte sich an, als würde man das normale Leben hinter sich lassen. Im Bus lag dieser leichte Duft von Wüstensand, gemischt mit Sonnencreme und Kaffee. Ich saß neben einem älteren Navajo-Paar, das still nickte, als wir an den Vermillion Cliffs vorbeifuhren – sie zeigten auf einen kreisenden Falken und lächelten, als wäre es ein alter Bekannter.
Das Floß war größer als erwartet, robust und niedrig genug, um die Hand ins Wasser des Colorado River zu tauchen (habe ich gemacht – das Wasser war kälter, als ich dachte). Auf dem Weg zum Horseshoe Bend wirken die Klippen richtig mächtig – kein Foto kann das wirklich einfangen. Mike erzählte von den Ancestral Puebloans, die hier vor langer Zeit ihre Geschichten in den Stein ritzten, lange bevor wir kamen. An der Petroglyph Beach fuhr er mit dem Finger über eine Spirale im Fels und fragte, ob wir wüssten, was sie bedeutet. Jemand scherzte über Außerirdische, Mike grinste nur und meinte, niemand weiß es wirklich.
Es gab diesen stillen Moment, als wir den Fluss hinuntertrieben – keiner sprach, nur das Plätschern des Wassers am Floß und der trockene Canyonwind. Die Sonne warf Muster auf die roten Felsen über dem Horseshoe Bend, und ehrlich gesagt, ich hatte nicht erwartet, mich so klein und gleichzeitig so ruhig zu fühlen. Nach drei Stunden auf dem Wasser (mit einer dringend nötigen Pause) stiegen wir wieder in den Bus zurück nach Page. Die Rückfahrt war anders – alle etwas sonnenverbrannt und still, während der Marble Canyon draußen vorbeizog.
Die reine Rafting-Zeit beträgt etwa 3 Stunden, dazu kommt die Fahrzeit zwischen Page und Lee’s Ferry.
Ja, der Shuttle-Service von Page nach Lee’s Ferry und zurück ist im Preis enthalten.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; körperliche Anstrengung ist minimal.
Ja, etwa auf halber Strecke an der Petroglyph Beach gibt es eine Toilette.
Das Floß und die meisten Bereiche sind rollstuhlgerecht, die Busse jedoch nicht. Rollstuhlfahrer sollten sich bei Bedarf direkt bei Lee’s Ferry mit dem Guide treffen.
Du siehst den Horseshoe Bend von unten, die Klippen des Glen Canyon, uralte Petroglyphen an der Petroglyph Beach, den Marble Canyon, die Vermillion Cliffs und die Navajo Bridge.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; leichte Snacks kannst du am Check-in in Page kaufen.
Dein Tag umfasst den Shuttle-Transport von Page nach Lee’s Ferry und zurück nach der Floßfahrt unter dem Horseshoe Bend, einen lokalen Guide, der dir unterwegs spannende Infos zum Colorado River gibt, alle nötigen Sicherheitsanweisungen und Ausrüstung – plus Zeit, die nur vom Wasser aus erreichbaren alten Petroglyphen zu erkunden, bevor du bequem zurück in die Stadt fährst.
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