Tauche nachts in die Geschichte ein im Jennie Wade House in Gettysburg, höre Geistergeschichten genau dort, wo sie passiert sind, und erkunde einen Keller mit düsterer Vergangenheit. Spaziere unter dunklem Himmel über den East Cemetery Hill, während dein Guide von Soldaten und Geistern erzählt – Gänsehaut und vielleicht auch ein Lachen sind garantiert.
Als erstes fiel mir der Geruch auf – nach altem Holz und etwas leicht Süßlichem, vielleicht Brot? Wir zwängten uns durch dieselbe Tür, durch die 1863 eine Kugel pfiff. Unsere Führerin Rachel hatte diese besondere Art, kurz vor jeder Geschichte innezuhalten, sodass die Stille so dicht wurde, dass sogar meine Freundin aufhörte zu flüstern. Sie zeigte auf den abgebrochenen Ziegel neben der Tür und sagte: „Genau hier traf sie die Kugel.“ Ich versuchte mir vorzustellen, wie Jennie Wade an jenem Morgen Brot buk – man spürte fast ihre Anwesenheit in der Küche. Oder vielleicht war das nur die Aufregung.
Der Abstieg in den Keller fühlte sich irgendwie schwerer an. Die Luft wurde kälter (oder wir erwarteten es einfach). Hinter mir murmelte jemand, dass er sich beobachtet fühlte, woraufhin wir alle ein bisschen zu laut lachten. Rachel erzählte von anderen Besuchern, die Schatten gesehen oder plötzlich einen kalten Schauer gespürt hatten – aber ehrlich gesagt war ich mehr damit beschäftigt, wie uneben die alten Stufen waren. An der Wand gab es einen Fleck, der aussah wie ein seltsamer Fleck; sie meinte, manche glauben, es sei Blut – wer weiß das schon? Das ganze Haus knarrt, wenn man stillsteht.
Danach gingen wir hinaus zum East Cemetery Hill. Es war dunkler als gedacht, obwohl Straßenlaternen in der Nähe waren. Man hörte entfernten Verkehr, aber auch diese eigenartige Stille zwischen den Häusern – als würde die Stadt nachts den Atem anhalten. Rachel zeigte immer wieder Stellen, an denen Soldaten direkt auf dem Gras gekämpft hatten. Einmal fragte sie, ob jemand „Jennie“ laut sagen wolle; Li lachte, als ich es leise versuchte (ich klang definitiv unbeholfen). Ich denke noch oft an diesen Moment, als wir zurück am Haus vorbeigingen – ob ich an Geister glaube? Keine Ahnung, aber irgendetwas bleibt dort auf jeden Fall zurück.
Die Tour dauert insgesamt etwa 90 Minuten.
Ja, es gibt leichte Spaziergänge am East Cemetery Hill sowie Treppen im Jennie Wade House.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour willkommen.
Bestimmte Geräte sind erlaubt; frag am besten beim Check-in nach Details.
Die Tour führt durchs Jennie Wade House und zum nahegelegenen East Cemetery Hill in Gettysburg.
Ja, in der Nähe des Startpunkts gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Dein Abend beinhaltet den geführten Eintritt ins historische Jennie Wade House mit seinen knarrenden Böden und originalen Details, Zeit zum Erkunden oben und im Keller sowie einen leichten Spaziergang über den East Cemetery Hill – alles begleitet von einem lokalen Guide, der jede spannende Geschichte kennt.
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