Wandere durch Escalantes wildeste Slot Canyons – Peekaboo und Spooky – mit einem lokalen Guide, der jeden Bogen und jede Kurve kennt. Freu dich auf kühlen Fels unter den Händen, enge Passagen, die dich zum Lachen oder Luft anhalten bringen, private Fahrt ab Stadt und inklusive Wasser. Diese stillen roten Wände bleiben dir lange im Kopf, auch wenn du schon längst wieder festen Boden unter den Füßen hast.
Als wir am Dry Fork Trailhead ankamen, hatte ich noch Sand in den Schuhen – das Morgenlicht in Escalante spiegelte sich schon auf den wilden roten und violetten Felsen. Unsere Guide Jess reichte uns extra Wasser (gute Idee, es war staubtrocken) und zeigte auf den schmalen Pfad, der sich in den Wash schlängelte. Von Peekaboo Canyon hatte ich Fotos gesehen, aber ehrlich gesagt, nichts bereitet dich auf den ersten Aufstieg in seinen Eingang vor. Der Fels fühlte sich kühl und fast glatt an, nur kleine Rillen griffig an den Fingern. Hinter mir lachte jemand, als ich zögerte – wohl weil ich nervöser wirkte, als ich mich fühlte.
Drinnen in Peekaboo wurde es still, nur unsere Schritte hallten zwischen den Wänden wider. Es lag ein leichter Mineralgeruch in der Luft, fast wie Regen auf heißem Stein. Jess zeigte uns, wo der Canyon sich in unmögliche Formen windet – Bögen über uns, Sonnenstrahlen, die in seltsamen Winkeln durchbrechen. Wir drängten uns an einem Paar aus Salt Lake vorbei, die schon öfter hier waren; sie warnten vor den „Potholes“ weiter vorn (ich hatte nicht erwartet, dass das echte Löcher sind). Durchzukommen erforderte einiges an Geduld und Geschick – ich bin nicht gerade der Typ für enge Stellen – aber niemand hetzte uns. Es war langsames, vorsichtiges Vorankommen und viele schlechte Witze übers Steckenbleiben.
Nach Peekaboo folgten wir Jess über offenes Slickrock zum Spooky Gulch. Der Name passt – an einer Stelle war der Weg kaum breiter als meine Schultern, vielleicht 25 Zentimeter? Mein Rucksack streifte beide Seiten gleichzeitig. Man muss sich ducken und seitwärts drehen; an einer Stelle kletterten wir einen sanften Felsen hinab und plötzlich wurde es dunkler und kühler. Ich erinnere mich, wie jemand mit der Taschenlampe am Handy die Wände anleuchtete, während wir versuchten herauszufinden, wo’s weitergeht. An einer Stelle wurde es so eng, dass wir alle grundlos kichern mussten – vielleicht aus Nervosität oder Erleichterung, als wir wieder ins Sonnenlicht traten.
Ich denke immer noch daran, wie still es dort drin war, nur Staubkörner, die im Licht tanzten, und wir alle flüsterten, als hätten wir ein gemeinsames Geheimnis. Als wir durch den Dry Fork Wash zurückliefen, die Schuhe wieder voller Sand, war ich müde, aber auch irgendwie glücklich. Es ist schon verrückt, wie sehr man diese Stille vermisst, wenn man wieder draußen ist.
Die gesamte Strecke beträgt etwa 8 Kilometer hin und zurück.
Ja, die Tour beinhaltet einen privaten Transfer vom Ort zum Trailhead.
Die Tour ist für Gäste mit guter körperlicher Fitness geeignet.
Spooky Gulch verengt sich an einigen Stellen auf etwa 25 Zentimeter Breite.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour willkommen.
Der Guide stellt Wasser zur Verfügung, Gäste sollten aber auch eigenes Wasser mitbringen.
Privater Transfer und Wasser sind inklusive; Verpflegung ist nicht enthalten.
Du wanderst etwa 800 Meter durch jeden Slot Canyon im Rahmen der Runde.
Dein Tag startet mit privatem Transfer von Escalante zum Dry Fork Trailhead, wo dein lokaler Guide dich begleitet; Wasserflaschen sind dabei, aber etwas Extra solltest du sicherheitshalber mitnehmen – draußen wird es schnell trocken. Nach dem Durchqueren von Peekaboo und Spooky Slot Canyons bringt dich der Van zurück in die Stadt – zwar sandig, aber glücklich.
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