Erlebe East Zions wilde Seite Schritt für Schritt: private UTV-Fahrten durch verschlossene Tore, uralte Felszeichnungen zum Anfassen, Canyoning mit echten Profis, die jeden Winkel kennen. Abseilen in geheimen Slot Canyons, die kaum jemand sieht – und am Ende kannst du kaum glauben, wie weit du gekommen bist.
„Das wirst du nicht glauben“, grinste unser Guide, während wir durch das verschlossene Tor im Can-Am Defender rumpelten – Staub überall, die Sonne schon hoch am Himmel. So einen Tagesausflug nach East Zion hatte ich noch nie gemacht, nur wir sechs, die über Stock und Stein hüpften, sonst niemand weit und breit außer ein paar Kühen, die ziemlich unbeeindruckt wirkten. Die Luft roch scharf, fast metallisch, und der Wind peitschte mir Sandkörner in die Zähne. Ich dachte immer wieder: Wie findet man diese Canyons ohne jemanden, der sich hier auskennt?
Der Aufstieg war steiler als gedacht (ich bin nicht so fit, wie ich immer behaupte), doch zwischen unseren Witzen herrschte eine seltsame Stille – nur Stiefel auf Fels, irgendwo über uns ein Habicht. Unsere Guide Jamie zeigte uns alte Felszeichnungen, in den Stein gemeißelt; sie erzählte von den Menschen, die sie vielleicht hinterlassen hatten, ihre Stimme hallte von den Wänden wider. Ich versuchte, eine mit dem Finger nachzufahren – wahrscheinlich hätte ich das besser nicht getan – sie fühlte sich rau und kühl an, älter als alles, was ich je berührt hatte.
Nervös beim Abseilen war ich erst, als ich am Rand stand und in den Slot Canyon hinabblickte. Meine Hände schwitzten in den Handschuhen, die sie uns gegeben hatten (die passten tatsächlich), und Jamie kontrollierte jeden Gurt doppelt. Der erste Abstieg war ein Adrenalinkick – Sandstein kratzte an meinem Knie, Sonnenstrahlen schnitten durch die schmalen Spalten über uns. Hinter mir fing jemand an, einen dummen Indiana-Jones-Song zu singen, und wir mussten alle lachen, die Nervosität war für einen Moment weg. Dieses Gefühl, wenn du in der Luft hängst, nur du, der Fels und das, was unten wartet – schwer zu beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
Als wir am Ladder Canyon nahe Sugar Knoll ankamen, zitterten meine Beine, aber das war mir egal. Die Stille dort unten ist anders, wie unter Wasser, nur trocken. Am Ende waren wir staubig, müde und irgendwie leichter als zu Beginn. Manchmal denke ich beim Schließen der Augen noch an diesen Ausblick – ob es Erleichterung ist oder Ehrfurcht, weiß ich nicht genau, vielleicht beides.
Die genaue Dauer steht nicht fest, plane aber mehrere Stunden für Wandern, Abseilen und UTV-Fahrten ein.
Ein Hoteltransfer wird nicht angeboten; die Treffpunkte erhältst du nach der Buchung.
Ja, Gurte, Helme, Handschuhe, Seile, Sicherungsgeräte und Wasser sind im Preis enthalten.
Du solltest eine mittlere Fitness haben; bei Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Tour nicht zu empfehlen.
Die Tour führt über private Grundstücke durch verschlossene Tore, daher triffst du kaum andere Gruppen; einige Canyons zeigen uralte indianische Felszeichnungen.
Nein, nur Wasser wird während der Tour bereitgestellt.
Im UTV sind maximal 6 Gäste plus Guide pro Gruppe.
Der Ladder Canyon bietet einzigartige Abseilmöglichkeiten direkt am Sugar Knoll Berg in East Zion.
Dein Tag umfasst private UTV-Fahrten durch verschlossene Tore zu abgelegenen Slot Canyons rund um East Zion; komplette technische Ausrüstung wie Gurte, Helme, Handschuhe, Seile und Sicherungsgeräte; außerdem Wasser während des gesamten Abenteuers – am Ende kommst du staubig, aber glücklich zurück.


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