Auf Cumberland Island wanderst du unter schattigen Live Oaks, hörst spannende Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten, besuchst einen Friedhof am Sumpf, erkundest historische Dienerquartiere und Waschhäuser und endest bei den eindrucksvollen Dungeness-Ruinen. Hier spürst du mehr als nur Geschichte – hier leben Erinnerungen.
Die Tour führt in wenigen Stunden zu den wichtigsten Orten rund um das Dungeness-Anwesen zu Fuß.
Ja, alle Bereiche und Wege dieser Tour sind rollstuhlgerecht.
Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen oder Buggy während der Tour mitgenommen werden.
Du erkundest die Außenruinen des Dungeness-Anwesens, ein Betreten der restaurierten Innenräume ist nicht möglich, da es sich um Ruinen handelt.
Erfahrene lokale Guides begleiten die Touren und erzählen spannende Geschichten und Geschichte.
Ja, Assistenztiere sind auf der gesamten Wanderung willkommen.
Du besuchst die Dungeness-Ruinen, historische Dienerquartiere, einen alten Friedhof am Sumpf, uralte Live Oaks, Olivenbäume und mehr.
Dein Tag umfasst eine geführte Wanderung ab Dungeness Mansion mit Besuchen an historischen Friedhöfen, ehemaligen Dienerquartieren, Waschhäusern, uralten Live Oaks und Olivenbäumen – alles begleitet von einem lokalen Guide mit täglichen Abfahrten von nahegelegenen öffentlichen Verkehrsmitteln.
Als ich von der Fähre auf Cumberland Island stieg, fiel mir sofort die Ruhe auf – nur der Wind in den Bäumen und ein paar wilde Pferde, die am Weg Gras fraßen. Unsere Führerin Jamie winkte uns mit einem breiten Lächeln zu, als wären wir alte Bekannte, und wir machten uns auf den Weg zu den Überresten des Dungeness-Anwesens. Sie zeigte uns, wo früher die High Society ankam – ehrlich gesagt schwer vorstellbar, wenn man da so in staubigen Sneakers steht und sich Damen in Seidenkleidern auf demselben Sandpfad vorstellt.
Wir setzten uns eine Weile in den Schatten der riesigen Live Oaks, während Jamie Geschichten aus Jahrhunderten erzählte – von Ureinwohnern, spanischen Priestern und britischen Soldaten. Immer wieder ließ mich das Sonnenlicht ablenken, das durch das Moos über uns flackerte. Direkt am Sumpf liegt ein alter Friedhof, auf dem General „Light-Horse Harry“ Lee begraben ist (damit hatte ich wirklich nicht gerechnet), und Jamie erklärte, wie er so weit weg von zu Hause landete. Die Luft roch gleichzeitig salzig und süß. Jemand fragte, ob es hier oft voll wird; sie lachte nur und meinte: „Nur, wenn man Gürteltiere mitzählt.“
Durch die ehemaligen Dienerquartiere zu schlendern fühlte sich fast vertraulich an – man konnte fast hören, wie Leute lachten oder sich über die Wäsche stritten. Die Wände sind rau unter den Fingern, selbst bei der Hitze Georgias angenehm kühl. Wir schlüpften in einen alten Waschraum und dann wieder hinaus, um jahrhundertealte Olivenbäume zu sehen. Ich probierte eine Olive (wahrscheinlich nicht erlaubt), und sie war so bitter, dass ich das Gesicht verzog; Jamie erwischte mich und schüttelte nur den Kopf.
Der letzte Halt waren die Ruinen selbst – Dungeness ist auch jetzt noch riesig, mit leeren Fenstern, die auf wildes Gras blicken. Dort wird man ganz automatisch still. Jamie erzählte von Poolpartys und verrückten Geschichten der Carnegie-Familie; ich denke noch oft an den Ausblick aus dem alten Poolhausfenster, wo die Meeresbrise durch die Steinmauern wehte. Wir standen einfach eine Weile da, bevor wir zurückgingen – keiner wollte wirklich schon gehen.
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