Erlebe Cincinnati von deinem ersten Bissen Goetta am Findlay Market bis zu Kuchen-Trüffeln an der Music Hall und Graeter’s Eis am Flussufer – alles begleitet von lokalen Geschichten und Lachen auf den bekanntesten Straßen. Freu dich auf Comfort Food, Überraschungen (inklusive einem geheimen Gericht) und kleine Momente, die lange im Gedächtnis bleiben.
Die Tour führt zu mehreren Stationen in der Innenstadt von Cincinnati und dauert je nach Gruppentempo etwa 3 Stunden.
Du probierst Goetta-Ei-Käse-Sandwich, Taconey, Kuchen-Trüffel, Liège-Waffel, Graeter’s Eis und ein geheimes Gericht, das während der Tour vorgestellt wird.
Das Menü enthält Fleischgerichte; bitte melde dich vorher, damit wir bei Bedarf Anpassungen vornehmen können.
Nein, es gibt keinen Hotel-Abholservice; die Tour startet am Findlay Market im Zentrum von Cincinnati.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitkommen; Kinder sind willkommen, solange sie etwas laufen können.
Die Tour führt über mehrere Stadtblöcke mit Stopps an Märkten und Parks; bequeme Schuhe sind empfehlenswert.
Ja, der Findlay Market ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, dort beginnt die Tour.
Du kommst am Findlay Market, Washington Park, Music Hall, Over-the-Rhine, Central Parkway, The Banks, Great American Ball Park, National Underground Railroad Freedom Center und der John A. Roebling Suspension Bridge vorbei.
Dein Tag umfasst Verkostungen von sechs klassischen Cincinnati-Gerichten – von Goetta-Sandwiches am Findlay Market über Taconey-Slider bis zu süßen Highlights wie Kuchen-Trüffeln und Liège-Waffeln. Alle Speisen sind inklusive, dazu gibt’s unterwegs ein überraschendes geheimes Gericht. Du schlenderst durch historische Viertel, begleitet von einem lokalen Guide, der spannende Geschichten zu jedem Halt erzählt, bevor es am Flussufer mit Graeter’s Eis endet.
„Schon mal Goetta probiert?“ So startete unser Guide, als wir uns am Findlay Market versammelten – noch halb verschlafen, aber schon vom Duft von Kaffee und etwas Bratendem geweckt. Der Markt summte vor Leben, Einheimische kauften Blumen oder unterhielten sich an den Käsetheken. Frühstück hier? Viel gemütlicher als erwartet. Das Goetta-Ei-Käse-Sandwich war heiß, würzig und an den Rändern schön knusprig. Jemand meinte, das sei typisch Cincinnati – Schweinefleisch, Haferflocken, deutsche Wurzeln. Wahrscheinlich habe ich Eigelb auf mein Shirt getropft, aber das war mir egal. Wir schlenderten an Ständen vorbei, wo die Leute wirklich „Hallo“ sagten – nicht nur so wie in Großstädten –, und unser Guide erzählte, dass der Markt der älteste in Ohio ist. Alt fühlte er sich aber nicht an – eher lebendig.
Der Spaziergang durch Over-the-Rhine war wie eine Zeitreise – überall rote Backsteine, bunte Wandmalereien, Brauereien neben Bäckereien. Im Washington Park rannten Kinder um einen Brunnen, während ein älteres Paar unter riesigen Bäumen Schach spielte. Unsere Gruppe probierte als nächstes Taconey (noch nie gehört) – würziges Rindfleisch in einem weichen Brötchen mit einer säuerlichen Sauce, die mich mitten im Biss innehalten ließ. Jemand scherzte, wir bräuchten Servietten – und das taten wir auch. An der Music Hall gab es diesen Moment, als die Sonne genau durch die bunten Fenster fiel – keine Ahnung warum, aber ich hörte für einen Moment einfach nur zu und genoss es.
Später kamen die Süßigkeiten: Kuchen-Trüffel, die auf der Zunge zerschmolzen, und Liège-Waffeln, klebrig und goldbraun (ich hatte noch Zucker an den Fingern, als wir zum Fluss liefen). Zum Schluss gab’s Graeter’s Eis – so kalt, dass die Zähne weh tun, aber man hört nicht auf zu essen, weil es cremig ist und sich nach Sommer anfühlt, auch wenn keiner ist. Unser Guide neckte uns mit einem „Geheimgericht“, das ich selbst nie bestellt hätte, aber am Ende total mochte – was es genau war, verrate ich lieber nicht, sonst kommen sie noch hinterher.
Mir gefiel, dass nichts gehetzt war – selbst das Überqueren der Central Parkway oder die Pause an der John A. Roebling Suspension Bridge, während jemand auf Kentucky am anderen Ufer zeigte. Es gab Geschichten über Tunnel unter der Stadt (angeblich gibt’s eine verlassene U-Bahn?) und kurze Erwähnungen für Baseballfans am Great American Ball Park. Am Ende war ich auf mehr als nur eine Art satt – als hätte ich Cincinnati ein kleines bisschen besser verstanden.
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