Begleite eine kleine Gruppe auf einem Tagesausflug von Boston nach Newport, der prächtige Gilded Age Villen wie The Breakers und Marble House mit Küstenwanderungen am Cliff Walk und Freizeit in der Innenstadt verbindet. Freu dich auf spannende Geschichten vom Guide, ruhige Momente in historischen Stätten und viel Küstenpanorama – bevor es mit neuen Erinnerungen (und vielleicht etwas Fudge) zurück nach Boston geht.
Die Tour dauert etwa einen ganzen Tag inklusive An- und Abreise sowie aller Stopps.
Ja, es gibt ausgewählte Abholorte in Boston; Details findest du bei der Buchung.
Ja, der Eintritt zu beiden Herrenhäusern ist im Preis enthalten.
Nein, das Mittagessen ist nicht inklusive – du hast Zeit, in Newports Innenstadt selbst zu entscheiden, wo du essen möchtest.
Die Gruppe ist auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt für ein persönlicheres Erlebnis.
Ja, für manche Attraktionen oder Shops kann Bargeld nötig sein; bring am besten etwas für persönliche Ausgaben mit.
Bequeme Schuhe und wettergerechte Kleidung sind empfehlenswert; denk auch an Sonnenschutz und Wasser.
Ja, Kinder unter 18 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden; Babys können im Kinderwagen mitfahren, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen, wenn kein eigener Sitzplatz vorhanden ist.
Dein Tag umfasst die Abholung an ausgewählten Orten in Boston, Wasserflaschen und Snacks während der Fahrt, komfortable Transportmittel mit einem erfahrenen Guide, der die Stimmung auflockert (oder dich auch mal schlafen lässt), sowie die Eintrittsgelder für The Breakers und Marble House. Am Abend wirst du sicher zurück nach Boston gebracht.
„Wisst ihr, die Vanderbilts haben hier nicht mal den ganzen Sommer verbracht“, erzählte unser Guide Tom, als wir vor The Breakers ankamen. Er hatte diese Art, Geschichte wie Klatsch und Tratsch klingen zu lassen – zeigte auf die Familien, die sich mit Marmortreppen und Meerblick gegenseitig übertrumpfen wollten. Beim Durchschreiten der hallenden Säle roch ich immer wieder den Duft von altem Holzpolitur und etwas Blumigem – vielleicht Lilien? – und fragte mich, wie es wohl war, wenn diese Räume wirklich voller Leben waren. Dass die Atlantikbrise durch offene Fenster wehte, hatte ich nicht erwartet, aber es tat richtig gut nach der Busfahrt aus Boston (die dank Toms Geschichten auf jeder Autobahnstrecke wie im Flug verging).
Als Nächstes stand der Newport Cliff Walk auf dem Programm – ein schmaler Pfad mit Wellen, die an einer Seite gegen die Felsen schlugen, und gepflegten Rasenflächen auf der anderen. Ich blieb kurz zurück, nur um zuzuhören: Möwen kreischten über mir, irgendwo unten hörte ich Lachen, und die Schuhe schlurften über den Stein. Es ist ein seltsames Gefühl, von all den stillen Villen beobachtet zu werden und gleichzeitig völlig unsichtbar zu sein. Wir begegneten ein paar Einheimischen beim Joggen (einer nickte mir zu, als hätte er sofort gemerkt, dass ich nicht von hier bin) und Tom zeigte in der Ferne auf Rough Point – er nannte Doris Duke „Newports erste Influencerin“, was mich zum Schmunzeln brachte.
Zum Mittagessen hatten wir freie Zeit am Wasser – ich gönnte mir Clam Chowder in einem kleinen Lokal nahe Bowen’s Wharf. Die Kellnerin sprach mit diesem Rhode Island Akzent, den man nur bemerkt, wenn man nicht aus Neuengland kommt. Danach war ein Bummel durch Newports Innenstadt genau das Richtige: alte Backstein-Gassen, salzige Luft, Läden mit Fudge und T-Shirts mit Hummer-Motiven. Ich schlüpfte spontan in die Touro Synagoge National Historic Site, weil die Tür offen stand; die Stille dort blieb länger in mir, als ich erwartet hatte.
Später besuchte ich Marble House auf eigene Faust – so konnte ich ganz entspannt die prunkvollen Decken bewundern, ohne mich zu hetzen. Überall glänzte Gold, fast schon unecht, bis man das kühle Geländer anfasste. Am späten Nachmittag saßen wir wieder im Van, die Fenster einen Spalt offen, während wir an Brenton Point State Park und Fort Adams vorbeifuhren. Hinter mir schlief jemand ein (kann ich gut verstehen). Auf der Rückfahrt nach Boston fragte Tom, was uns am meisten überrascht habe – ich antwortete ehrlich: „Wie lebendig Newport wirkt, nicht nur als Museum.“ Und ich denke immer noch an den Ausblick vom Cliff Walk.
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