Auf dieser Segway-Tour gleitest du durch Bostons Geschichte – von den Kais bis nach Beacon Hill. Mit dabei: praktisches Training, spannende Geschichten vom Captain, Fotos an den schönsten Spots und Momente, in denen Boston ganz persönlich wirkt. Hier geht es nicht nur ums Anschauen, sondern ums Mittendrin-Sein.
„Hast du so ein Teil schon mal ausprobiert?“ So begann unser Captain am Long Wharf, mit einem breiten Grinsen, während er mir den Helm reichte. Ich war nervös – schließlich habe ich auf YouTube schon gesehen, wie Leute auf Segways hinfallen – aber nach ein paar wackeligen Runden drinnen fühlte es sich plötzlich ganz natürlich an. Die Luft roch an diesem Morgen nach Kaffee und salziger Meeresbrise, ein bisschen scharf vom Hafen. Wir starteten in einer Reihe, mit Walkie-Talkies an den Jacken, damit wir den Guide trotz des Verkehrsgewusels zwischen den alten Backsteinhäusern gut hören konnten.
Wir sausten am Christopher Columbus Park vorbei, wo ein paar Kinder Tauben unter blühenden Glyzinien jagten. Unser Guide zeigte auf das North End – er nannte es „Bostons kleines Italien“ – und tatsächlich roch man irgendwo frisches Brot. Ich versuchte, während der Fahrt ein Foto zu machen (nicht nachmachen!). Als wir die Longfellow Bridge überquerten, gab es einen Moment der Stille – der Charles River glitzerte in der Sonne fast metallisch, und Cambridge lag auf der anderen Seite wie eine ganz andere Welt. Jemand hinter mir flüsterte „Wow“, aber eigentlich war es einfach nur still, abgesehen vom Wind und entfernten Sirenen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel lachen würde, während wir durch Beacon Hill rollten – diese engen Gassen sind auf zwei Rädern echt eine Herausforderung. Unser Captain erzählte, dass die Acorn Street „die meistfotografierte Straße Amerikas“ sei, aber was mir am meisten im Kopf blieb, war ein älteres Paar, das von seiner Haustreppe winkte, als hätten sie diese kleine Parade schon hundertmal gesehen. Wir machten eine Pause am Boston Common; überall lagen Studenten auf dem Gras, und irgendwo spielte jemand Saxophon in der Nähe der King’s Chapel. Besonders im Kopf geblieben ist mir die Statue von Benjamin Franklin vor der Boston Latin School – er sah irgendwie genervt aus von all unseren technischen Spielereien.
Es war etwas Besonderes, an Orten wie dem Old South Meeting House oder der Stelle der Großen Melasse-Flut Geschichten zu hören – Dinge, die man beim einfachen Vorbeigehen leicht übersieht. Die Tour endete wieder in der Innenstadt, die Beine summten vom langen Stehen, aber ich wollte eigentlich noch nicht aussteigen. Wenn du auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Tagesausflug durch Boston bist (inklusive Abholung und eigenem Guide), dann ist das hier genau das Richtige.
Die geführte Segway-Tour dauert etwa 2 Stunden.
Ja, vor der Tour gibt es ein privates Indoor-Training.
Du siehst unter anderem Boston Common, Beacon Hill, King’s Chapel, Old South Meeting House, Acorn Street und weitere Highlights entlang des Freedom Trail.
Ja, die Tour überquert die Longfellow Bridge nach Cambridge für tolle Skyline-Blicke, bevor es zurück nach Boston geht.
Dein Captain macht an wichtigen Stationen Fotos, die im Erlebnis enthalten sind.
Alle Teilnehmer erhalten Helm und Walkie-Talkie als Sicherheitsausrüstung.
Die Tour wird Schwangeren und Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen nicht empfohlen.
Die Tour beginnt am Long Wharf im Herzen von Boston.
Dein Tag beinhaltet alle Sicherheitsausrüstungen wie Helm und Walkie-Talkie, ein praktisches Segway-Training drinnen, live erzählte Geschichten von deinem erfahrenen Captain-Guide in Boston und Cambridge sowie Fotos an den schönsten Stopps während der 2-stündigen Fahrt.
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