Du paddelst bei schwindendem Tageslicht durch den Black Canyon, entdeckst Wildtiere an den dramatischen Felswänden und versammelst dich anschließend am Flussufer am Lagerfeuer mit gegrillten Snacks, bevor du unter dem Sternenhimmel zurückkehrst. Inklusive Hoteltransfer und einem freundlichen lokalen Guide – ein Abend voller Abenteuer und Ruhe, der mehr als nur Fotos hinterlässt.
Ja, der Transfer wird von 12 verschiedenen Stellen entlang des Las Vegas Strip angeboten.
Die Tour startet am frühen Abend und geht nach Sonnenuntergang weiter bis zur Rückkehr unter den Sternen; die genaue Dauer variiert je nach Saison.
Ja, am Lagerfeuer am Flussufer werden gegrillte Hot Dogs und S’mores serviert.
Nein, es ist keine Vorerfahrung nötig; die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet und wird von einem Guide begleitet.
Zieh dich wettergerecht an und nimm nur das Nötigste mit, da es keine Schließfächer gibt – wasserdichte Taschen oder Drybags für Elektronik sind empfehlenswert.
Ja, Kinder können mitfahren, wenn sie in einem Zweierkajak zusammen mit einem Erwachsenen sitzen.
Ja, mit etwas Glück entdeckst du Dickhornschafe oder andere Wüstentiere an den Felswänden.
Dein Abend beinhaltet den Hoteltransfer vom Las Vegas Strip, alle Nationalparkgebühren, das Kajak-Equipment vom lokalen Guide sowie gegrillte Hot Dogs und S’mores am Lagerfeuer am Fluss, bevor es unter dem Sternenhimmel zurückgeht.
Der Shuttle kam etwas später als geplant. Nicht schlimm, aber genug, dass ich kurz dachte, ich hätte zu viel eingepackt (passiert mir immer). Als wir endlich in Willow Beach ankamen, veränderte sich das Licht gerade – dieses warme Gold, gemischt mit dem trockenen Nevada-Flair. Unser Guide Jamie verteilte Paddel und brachte uns mit einem Witz über „Wüsten-Meerjungfrauen“ zum Lachen, was sofort für gute Stimmung sorgte. Den Fluss roch ich schon, bevor ich ihn sah – mineralisch und frisch, ganz anders als die Luft in Vegas.
Das Paddeln flussaufwärts in den Black Canyon war viel ruhiger, als ich erwartet hatte. Die Felsen fingen die letzten Sonnenstrahlen ein und warfen seltsame Schatten aufs Wasser. Jamie zeigte auf ein paar Dickhornschafe, die hoch oben auf einer Felsklippe standen – ich blinzelte und tat so, als könnte ich sie gut erkennen. Wir waren etwa acht Leute, alle in unterschiedlichem Tempo unterwegs, aber niemand hatte es eilig. Jemand schlug mit dem Paddel immer wieder daneben – das brachte mich zum Lachen, ohne besonderen Grund.
Wir legten am Ufer an, gerade als der Himmel hinter den Felsen in Pink und Orange leuchtete. Jamie entfachte schnell ein Feuer (wie er das machte, weiß ich bis heute nicht) und plötzlich brutzelten Hot Dogs am Stock, während überall Marshmallows schmolzen. Jemand versuchte, zwei gleichzeitig zu rösten – das ging schief. Der Duft von Holzrauch gemischt mit Flussluft lässt sich schwer beschreiben, aber er klebte die ganze Nacht an meiner Jacke. Wir saßen zusammen, redeten über nichts Bestimmtes, während der Canyon immer dunkler wurde. Irgendwie fühlte sich das sicher an.
Der Rückweg war langsam und fast magisch – überall funkelten Sterne, das Wasser war fast schwarz, nur dort beleuchtet, wo unsere Stirnlampen es trafen. Kaum jemand sprach auf dem Rückweg; man hörte Grillen und ein leises Brummen von der fernen Straße. Meine Arme waren müde, aber ehrlich gesagt wollte ich, dass es noch länger so bleibt. Dieses stille Stück unter den Sternen – daran denke ich immer noch gern zurück.
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