Erkunde private Mountainbike-Trails auf der Anna Ranch der Big Island mit einem lokalen Guide, der dir Geschichten erzählt, während du an vulkanischen Feldern und Bächen vorbeifährst. Freu dich auf echte Anstiege, eine Wasserfallpause mit Snacks und viele Momente, in denen Hawaii wild und still zugleich wirkt – selbst in einer kleinen Gruppe.
Die geführte Tour dauert etwa 2 Stunden auf dem privaten Gelände der Anna Ranch.
Ja, hochwertige Full-Suspension-Mountainbikes und Helme sind im Preis enthalten.
Während der Tour bekommst du Energieriegel und Erfrischungsgetränke.
Die Gruppe ist auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt, für ein persönliches Erlebnis.
Ja, es gibt eine Pause an einem 12 Meter hohen Wasserfall zum Ausruhen und Snacken.
Nein, der Treffpunkt ist direkt auf der Anna Ranch bei Waimea.
Die Tour erfordert eine gute Grundfitness wegen der Anstiege auf vulkanischem Gelände.
Teilnehmer müssen mindestens 8 Jahre alt sein.
Dein Tag beinhaltet ein hochwertiges Full-Suspension-Mountainbike in deiner Größe, Helm, Erfrischungsgetränke, Energieriegel für Pausen am Bach oder Wasserfall, Regenkleidung falls nötig (die kam wirklich zum Einsatz) und die Begleitung eines Guides, der jeden Winkel der Anna Ranch besser kennt als seine eigene Küche.
Man fährt einfach zur Anna Ranch und spürt sofort diese besondere Ruhe – als würde das Gras selbst den Atem anhalten. Unser Guide Kaleo wartete schon bei den Bikes, mit einem breiten Grinsen, als hätte er sich die ganze Woche auf diesen Moment gefreut. Er reichte mir einen Helm, der tatsächlich passte (nicht selbstverständlich), und wir machten einen kurzen Check. Die Luft roch frisch und grün – wenn man das so sagen kann – feucht vom Regen der Nacht, aber nicht matschig. Irgendwo hinter dem ersten Zaun hörte ich entfernt Kühe muhen.
Wir starteten die Fahrt auf alten Ranchwegen, die durch Wiesen mit gelben Blumen führten, deren Namen ich nicht kannte. Kaleo zeigte auf Mauna Kea in der Ferne – Wolken streiften gerade seine Spitze – und erzählte von Anna Lindsey Perry-Fiske, die hier einst wie eine Legende gewirkt hat. Plötzlich frischte der Wind auf, rauschte durch die Eukalyptusbäume; ich hätte fast angehalten, nur um dem Geräusch zu lauschen. Der Anstieg war ganz schön fordernd (meine Beine erinnern mich noch), aber jedes Mal, wenn ich zurückblickte, wurde der Blick über Waimea und den Vulkan Hualalai weiter. Am Kohakohau Stream machten wir eine Pause mit Snacks – Energieriegel und etwas Zitrusfrisches zu trinken. Dort sitzend, die Schuhe noch vom Tau feucht, wurde mir klar, wie fern wir vom Hauptweg waren. Das fühlte sich richtig gut an.
Auf der Abfahrt erwischte ich eine Stelle mit lockerem Lavagestein und hätte fast die Kontrolle verloren – Kaleo lachte nur und meinte, das passiert jedem mal. Überall zwitscherten Vögel, rote Farbtupfer im satten Grün. Der Trail schlängelte sich an alten Steinmauern vorbei, bis wir plötzlich an einem echten Wasserfall standen – kein Rinnsal, sondern ein richtiger Fall, versteckt hinter Farnen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Wir blieben länger als geplant, denn keiner wollte als Erster losfahren. Schließlich rollten wir zurück zum Ranchhaus, die Beine zittrig, aber glücklich.
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