Du paddelst mit allem nötigen Equipment entlang der Inseln Assateague und Chincoteague, vorbei an wilden Ponys und Adlern, während ein lokaler Guide spannende Geschichten und Tipps erzählt. Genieße ruhige Momente beim Treiben in den Marschen und vielleicht auch mal ein Lachen beim Ausprobieren deiner eigenen Paddeltechnik – hier geht’s mehr ums Erleben als ums Tempo.
Ja, Einzel- und Tandemkajaks sind inklusive, ebenso Paddel und Schwimmwesten.
Ja, die Tour führt oft an Stellen vorbei, wo wilde Ponys am Wasser grasen.
Die Tour ist ideal für Personen mit mittlerer Fitness; Anfänger sind willkommen, sollten sich aber beim Paddeln sicher fühlen.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour erlaubt.
Die Hauptaktivität ist das Kajaken entlang beider Inseln; die Dauer variiert je nach Gruppentempo.
Du kannst Adler, Watvögel wie Sandläufer und Silberreiher sowie weitere Tiere aus dem Marschgebiet beobachten.
Nein, es ist kein Mittagessen enthalten, nur die Kajakausrüstung wird gestellt.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines Einzel- oder Tandemkajaks sowie aller notwendigen Ausrüstungsgegenstände wie Paddel und Schwimmwesten. Komm einfach paddelfertig – alles Weitere ist organisiert, damit du dich voll aufs Beobachten der wilden Tiere an Assateague und Chincoteague konzentrieren kannst.
„Hast du das gesehen?“ flüsterte ich, während das Paddel in meinem Schoß tropfte, als ein zotteliges Pony gerade hinter den Schilfhalmen mit dem Schweif schlug. Die Morgenluft war salzig und angenehm frisch – meine Arme schon leicht nass vom Wasser, aber das störte mich nicht. Unser Guide Mike (ein Einheimischer mit sonnengebräuntem Nasenrücken) grinste und zeigte auf ein Paar Silberreiher, die elegant über uns hinwegglitten. Von diesen wilden Ponys hatte ich schon als Kind gehört, doch sie aus dem Kajak so nah zu sehen, fühlte sich anders an – viel stiller, fast so, als würden wir heimlich in ihre Welt eintauchen, statt sie nur aus der Ferne zu beobachten.
Wir starteten nahe dem Chincoteague National Wildlife Refuge und paddelten durch spiegelglattes Wasser, begleitet nur vom Rufen der Möwen und Mikes Geschichten über Stürme und alte Fischerfamilien. Zwischendurch ließ er uns treiben – eine Weile schweigen, nur das Rauschen des Windes im Schilf hören. Ich erinnere mich auch an den Geruch: salziger Schlamm gemischt mit einer süßen Note (vielleicht Wildblumen?). Ob es nur mir so ging, aber dort draußen schien die Zeit langsamer zu vergehen.
So viele Vögel hatte ich nicht erwartet – Adler kreisten hoch über uns, Sandläufer huschten flink um unsere Kajaks. Meine Arme wurden schneller müde als gedacht (ich bin kein Sportprofi), doch Mike passte auf uns auf und regulierte das Tempo. Er machte sogar Witze über meine „kreative“ Paddeltechnik, als ich mich im Halbkreis drehte, um die Ponys besser zu sehen – da übe ich noch. Aber ehrlich gesagt, die Ruhe und Wildnis um mich herum ließen mich alles andere vergessen.
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