Auf dieser Tour spürst du den Boden unter den fossilen Dinosaurier-Spuren im Utahraptor State Park, bevor du mit dem 4x4 tief ins Hinterland von Arches fährst – Snacks inklusive. Ein lokaler Guide kennt jede Kurve des roten Felsens. Freu dich auf stille Momente unter versteckten Bögen und grandiose Ausblicke abseits der Straßen. Hier erlebst du mehr als Fotos – du wirst Teil von etwas Urzeitlichem.
Die Tour dauert insgesamt etwa 4 Stunden.
Ja, der Eintritt in den Nationalpark ist im Preis inklusive.
Ein klimatisierter 4x4, der für unwegsames Gelände ausgelegt ist, wird verwendet.
Wasserflaschen und leichte Snacks sind kostenlos dabei.
Nein, eine Abholung vom Hotel ist nicht vorgesehen; die Treffpunktdetails erhältst du nach der Buchung.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen oder Buggy mitgenommen werden.
Du bekommst einen klassischen Fernblick vom Aussichtspunkt, aber keinen Fußmarsch direkt zum Delicate Arch.
Ja, vor dem Eintritt in Arches machen wir Halt im Utahraptor State Park, um die Dinosaurier-Fußabdrücke zu sehen.
Dein Tag beinhaltet Parkeintritt, Wasserflaschen, leichte Snacks für alle, alle Fahrten im klimatisierten 4x4 für Straße und Offroad sowie zahlreiche Fotostopps und Zeit für Fragen unterwegs.
„Das ist kein Stein, das ist ein Dinosaurier-Fußabdruck“, grinste unser Guide Ben, während wir auf die sonnenverbrannte Platte im Utahraptor State Park schauten. Zugegeben, ich hab’s zuerst nicht erkannt – sah für mich nur aus wie Risse und Staub. Doch dann hockte Ben sich hin und fuhr mit dem Finger die Kontur nach, und plötzlich konnte ich mir vorstellen, wie dieses riesige Tier einst durch einen Sumpf stampfte. Der Wind war an diesem Morgen trocken und scharf, mit einem Duft nach warmer Erde. Wir hatten gerade erst mit der 4x4-Fahrt Richtung Arches begonnen und fühlten uns schon wie auf einer Zeitreise.
Die Fahrt ins Hinterland war holpriger als gedacht (aber auf eine gute Art), roter Staub wirbelte hinter uns auf und die seltsamen Salzbecken zogen sich meilenweit dahin. Unsere Gruppe war klein – nur wir vier plus Ben – so konnten wir jederzeit Fragen stellen. Er kannte jede noch so schräge Info über Moabs Geologie und hatte nichts dagegen, wenn ich ihn unterbrach, um auf einen Vogel zu zeigen oder nach den verdrehten Wacholderbäumen zu fragen. Die Snacks kamen genau zum richtigen Zeitpunkt; irgendwas an salzigem Trail-Mix nach so einer holprigen Fahrt schmeckt einfach besser.
Wir machten Halt am Eye of the Whale Arch – versteckt an einem Ort, den kaum jemand besucht, super ruhig außer unseren Schritten im Sand. Unter dem Bogen führte ein etwa halber Meile langer Weg entlang; nicht schwer, aber meine Schuhe füllten sich trotzdem mit feinem rotem Staub (ich finde den noch Wochen später). Balanced Rock sah aus der Nähe fast unecht aus – als hätte jemand ihn extra so aufgetürmt. Ben erklärte, dass er gerade aktiv verwittert, was mich plötzlich ganz beschützerisch werden ließ. Der ganze Ort wirkt wie lebendig, aber in Zeitlupe.
Mein erster Blick auf den Delicate Arch war von weitem – nicht die typische Postkartenansicht, die überall zu sehen ist, aber irgendwie viel schöner, weil man sich den Anblick nach all den Schotterpisten wirklich verdient hat. Auf der Rückfahrt nach Moab fragte jemand nach dem Double Arch, der in Indiana Jones vorkommt, und Ben versuchte seine beste Harrison-Ford-Imitation (nicht wirklich gelungen). Wir mussten trotzdem lachen. Ehrlich gesagt denke ich immer wieder an die Stille unter dem Eye of the Whale – nur wir und der alte Stein.
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