Du fährst spätabends von Anchorage mit einer kleinen Gruppe und einem erfahrenen Alaskaguide los, der genau weiß, wo die Nordlichter zu sehen sind. Es gibt heiße Getränke und Snacks, um dich warmzuhalten, während du auf das Aurora-Spektakel wartest – und wenn du möchtest, bekommst du Hilfe beim Fotografieren oder kannst einfach entspannt zuschauen. So eine Nacht vergisst man nicht so schnell.
„Wenn ihr sie tanzen seht, vergesst nicht einfach mal für einen Moment nach oben zu schauen“, sagte unser Guide Mike, als wir draußen vor Anchorage in den Van stiegen. Er jagte die Nordlichter schon seit Jahren und meinte, dass es ihm nie langweilig wird – auch nach hunderten Nächten nicht. Aus seiner Thermoskanne roch es nach Kaffee, und aus der Snack-Tüte, die er auf den Sitz warf, duftete es süßlich – vielleicht Zimt? Es war kälter als erwartet, so eine Kälte, bei der der Atem richtig scharf in der Luft liegt. Wir fuhren aus der Stadt raus, die Scheinwerfer spiegelten sich in den Schneehaufen, und alle waren erst mal still.
Ich schaute immer wieder zum Fenster hoch, aber Mike beruhigte uns: Er hatte eine App, die „Weltraumwetter“ verfolgte (klang fast wie Science-Fiction) und wusste genau, wohin wir fahren mussten. Wir hielten irgendwo außerhalb von Eagle River an, wo die Luft noch ruhiger schien. Er baute ein kleines mobiles Zelt mit Heizung auf – ehrlich gesagt wollte ich erst gar nicht mehr raus. Doch dann entdeckte jemand ein schwaches grünes Leuchten am Himmel, und plötzlich standen wir alle im Schnee, hantierten mit Kameras oder starrten einfach nur wie Kinder. Mike half mir, mein Handy für eine Langzeitbelichtung einzustellen – wahrscheinlich habe ich es trotzdem vermasselt, aber er machte trotzdem ein Portrait von mir, so habe ich einen Beweis, dass ich wirklich da war.
Die Nordlichter-Tour dauerte Stunden, aber die Zeit schien dort draußen irgendwie stillzustehen. Irgendwann kippte jemand Tee auf seine Handschuhe und wir lachten uns kaputt (Schlafmangel? Magie?). Die Aurora wechselte ständig – mal helle Bänder, mal fast unsichtbar – und ich erinnere mich, wie still es zwischen den Farbexplosionen wurde. Auf der Rückfahrt nach Anchorage gegen 3 Uhr morgens konnte ich die Lichter gar nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Es lässt sich kaum beschreiben, wie es sich anfühlt, unter so einem Himmel zu stehen – du weißt schon?
Die Touren starten meist um 21 Uhr direkt von den Hotels in Anchorage.
Die Tour endet normalerweise gegen 3 Uhr morgens, also etwa sechs Stunden insgesamt.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Ja, dein Guide macht hochwertige Web-Fotos und Portraits für dich.
Ja, es gibt Snacks sowie heißen Kaffee oder Tee während der Tour.
Auf jeden Fall – jeder, der die Nordlichter sehen oder fotografieren möchte, ist willkommen.
Das Mindestalter liegt bei 13 Jahren; für jüngere Kinder bitte private Touren anfragen.
Nein, spezielles Equipment ist nicht nötig; dein Guide gibt dir gerne Tipps zum Fotografieren.
Deine Nacht beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Anchorage, hochwertige Web-Fotos inklusive Portraits, Snacks, heißen Kaffee oder Tee während der Wartezeit auf die Nordlichter, praktische Foto-Hilfe falls gewünscht und einen erfahrenen Alaskaguide, der aktuelle Wetterprognosen verfolgt, damit du die besten Chancen hast, die Aurora zu sehen – bevor es frühmorgens zurückgeht.
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