Du radelst auf Acadias Carriage Roads mit kleinem Guide-Team, machst Pausen an Orten wie Eagle Lake und Jordan Pond House für Snacks oder Fotos. Sanfte Anstiege (mit E-Bike-Unterstützung), versteckte Steinbrücken im Wald und Momente, in denen du einfach nur den Vögeln lauschen oder Biber beobachten willst. Hier geht’s nicht um Tempo, sondern darum, was dir unterwegs begegnet.
Das Erste, was mir auffiel, war die Ruhe – naja, abgesehen von unserem Guide Jamie, der gleich zu Beginn am Hull’s Cove einen Witz über den „Paradise Hill“ machte, während wir in die Pedale traten. Ich war noch nie auf einem E-Bike unterwegs (es gibt eine kurze Einführung), aber nach ein paar Minuten fühlte es sich total natürlich an. Der Motor unterstützt genau so viel an den Steigungen, dass man die Landschaft genießen kann, statt nur auf die Pedale zu starren. Bar Harbor und die Frenchman’s Bay schimmerten im Morgenlicht unter uns. Jemand aus der Gruppe hörte einen Ruf eines Lappentauchers, der über das Wasser hallte – ehrlich gesagt hätte ich das ohne ihn gar nicht bemerkt.
Wir legten eine Pause an der Duck Brook Bridge ein (Toilettenstopp – ja, das ist wichtig) und Jamie erzählte, dass Rockefeller diese Straßen bauen ließ, damit Pferde sich nicht vor Autos erschrecken. Überall gab es alte Steinbauten – runde Bögen über Bäche, moosbedeckte Stellen, die in der Sonne funkelten. An einem Punkt hielten wir an einem Biberteich, ich hatte nicht erwartet, echte Biber zu sehen, die fleißig am Werk waren, aber da waren sie, mit ihren kleinen Nasen, die sich bewegten. Jamie erklärte ihre Damm-Bauweise, doch ich war zu sehr damit beschäftigt, ihnen beim Paddeln zuzusehen. Die Luft roch nach Kiefernnadeln und etwas Erdigem vom Regen der letzten Nacht.
Die Strecke am Eagle Lake war wahrscheinlich mein Lieblingsabschnitt – glatter Kies unter den Reifen, Bäume, die sich nah an den Weg drängten, und dann plötzlich freie Sicht aufs Wasser. Wir fuhren am Jordan Pond House vorbei (haben uns Scones zum Mitnehmen geholt; keine Zeit für Tee, aber das war okay), und ich versuchte „Penobscot“ richtig auszusprechen, als Jamie auf die Berge am gegenüberliegenden Ufer zeigte. Er lachte und meinte, die Einheimischen hätten schon jede mögliche Version gehört. Danach ging es weiter auf verschlungenen Pfaden durch den Wald und über Brücken mit Namen wie „Cliffside“ und „Amphitheater“ – ich denke heute noch an diese steinernen Bögen.
Als wir den Bubble Pond erreichten, hatte jeder seinen eigenen Rhythmus gefunden – manche unterhielten sich leise, andere genossen einfach die Stille beim Fahren. Die letzten Meilen fühlten sich leichter an als gedacht; vielleicht lag es am E-Bike oder daran, dass keiner wollte, dass die Tour schon endet. Wir fuhren zurück Richtung Witch Hole Pond, während die Nachmittagssonne durch die Bäume schien. Meine Beine waren müde, aber nicht ausgelaugt – ehrlich gesagt, wenn du auch nur ein bisschen Rad fahren kannst, schaffst du das hier locker.
Die geführte E-Bike Tour umfasst etwa 35 Kilometer auf den Carriage Roads von Acadia.
Ja, vor Start gibt es eine kurze Einweisung; die Class I E-Bikes unterstützen beim Treten, besonders an Steigungen.
Stopps am Eagle Lake, Jordan Pond House (Snackpause), Duck Brook Bridge, Bubble Pond und mehreren historischen Steinbrücken.
Ein komplettes Mittagessen ist nicht enthalten; es gibt Zeit für Snacks zum Mitnehmen am Jordan Pond House.
Die Gruppen sind auf maximal 8 Teilnehmer begrenzt für ein persönliches Erlebnis.
Nein, der Startpunkt ist das Hull's Cove Visitor Center in Acadia, es gibt keinen Hoteltransfer.
Ja, Toiletten sind an den Stopps Duck Brook Bridge, Jordan Pond House und Bubble Pond verfügbar.
Teilnehmen kann man ab 16 Jahren.
Dein Tag beinhaltet ein hochwertiges Class I E-Bike (von Gazelle, Cannondale oder Specialized), Helm-Anpassung, einen isolierten Korb für deine Sachen oder Snacks unterwegs sowie eine Handyhalterung, damit du Fotos machen kannst, ohne abzusteigen. Vor der Tour gibt es eine Einführung mit deinem lokalen Guide und während der Fahrt ausreichend Pausen für Toiletten und um die Aussicht zu genießen.
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