Steig in Clayton zu einer Abendfahrt durch die 1000 Islands ein, während die Sonnenuntergangsfarben den St. Lawrence River erleuchten. Beobachte Vögel beim Fischen, passiere Sehenswürdigkeiten wie Rock Island Lighthouse und Wellesley Island State Park und genieße Drinks von der Bar an Bord – eine ruhige Tour, die du später vermissen wirst.
Die Tour startet in Clayton, NY auf der US-Seite.
Es gibt eine voll lizenzierte Bar, die auch Kartenzahlung akzeptiert.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber es handelt sich um eine Abendfahrt mit den wichtigsten Highlights am St. Lawrence River.
Ja, die Transportmittel sind rollstuhlgerecht und Assistenztiere sind erlaubt.
Du fährst am Rock Island Lighthouse, Wellesley Island State Park, der Thousand Islands Bridge (US-Seite), TI Park und weiteren vorbei.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mit an Bord genommen werden.
Bitte sei 30 Minuten vor Abfahrt da, um dein Ticket am blauen Schalter abzuholen.
Dein Abend beinhaltet eine Flussrundfahrt durch viele der 1000 Islands mit Stopps an Highlights wie Rock Island Lighthouse und Wellesley Island State Park; an Bord gibt es eine voll lizenzierte Bar (Kartenzahlung möglich), bevor es bei Einbruch der Dunkelheit zurück nach Clayton geht.
Kaum waren wir am Ufer von Clayton aufs Boot gestiegen, lächelte uns eine Frau in einer abgetragenen blauen Jacke an und zeigte auf einen Reiher, der so still stand, dass man ihn für eine Attrappe halten konnte. „Der ist hier immer“, sagte sie, als kenne sie jeden Vogel persönlich. Der Kapitän winkte uns mit einem Nicken an Bord – keine große Rede, nur der schnelle Check, ob alle ihr Ticket vom blauen Schalter hatten. Wir suchten uns Plätze am Geländer, und ehrlich gesagt war ich einfach nur froh, nach einem Tag voller Erkundungen endlich die frische Luft zu spüren.
Die 1000 Islands Sonnenuntergangs-Tour startete ganz entspannt – nur das Summen des Motors und leise Musik von der Bar (die übrigens Kartenzahlung akzeptiert, was mir sehr gelegen kam). Der Fluss wirkte weit, aber irgendwie gemütlich zwischen den ganzen grünen Inseln. Ein Paar neben uns deutete immer wieder auf Wolkenformen; ich versuchte, den Wellesley Island State Park zu entdecken, wurde aber meist von dem goldenen Licht abgelenkt, das in der Stunde vor Sonnenuntergang alles verzauberte. Irgendwann drückte ein Kind seine Hände gegen die Scheibe und hinterließ kleine Fingerabdrücke – das machte die Szenerie irgendwie noch echter als jedes Prospektfoto.
Unser Guide – sein Name ist mir entfallen, aber er erzählte mit trockenem Humor – zeigte uns gerade das Rock Island Lighthouse, als dessen Licht anging. Er scherzte, dass er sich mal im Nebel verlaufen habe, und alle lachten, bis auf einen Mann, der wirklich besorgt wirkte. Wir fuhren unter der Thousand Islands Bridge (US-Seite) hindurch, und für einen Moment fühlte es sich an, als wären wir in einem alten Flussfilm gelandet. Der Wind frischte auf; ich roch Kiefern gemischt mit etwas Süßem von jemandes Drink hinter mir. Keine Ahnung, warum mir das so im Gedächtnis blieb.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Dämmerung auf dem Wasser so nahegeht, aber da war dieser Moment, in dem alles still wurde, bis auf die Vögel, die im TI Park nach Fischen tauchten. Selbst die Musik verstummte kurz – nur Flussgeräusche und leise Stimmen. Auf dem Rückweg nach Clayton gingen nach und nach die Lichter entlang der Uferpromenade an. Manchmal denke ich noch an diesen Blick – wie gewöhnlich es war, dort zu sein, und gleichzeitig irgendwie besonders, verstehst du?
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