Du schlenderst durch Budapests Óbuda, probierst Wurst in einer echten Metzgerei, beißt in heißen Lángos, genießt lokalen Wein mit traditioneller Suppe in einem historischen Restaurant und rundest mit hausgemachtem Strudel und Kaffee oder Limonade ab. Mit Geschichten von Einheimischen und deinem Guide erlebst du überraschende, authentische Aromen.
Die Tour umfasst 8 Verkostungen plus ein geheimes Gericht zum Schluss.
Ja, während der Tour bekommst du ein Glas ungarischen Wein.
Am besten kontaktierst du den Anbieter vorher, damit auf deine Bedürfnisse eingegangen werden kann.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitfahren, Kinder sind herzlich willkommen.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht dabei; öffentliche Verkehrsmittel sind aber in der Nähe.
Ja, alle Bereiche und Wege sind rollstuhlgerecht.
Du verkostest Würste, Aufschnitt mit Gurken, Lángos, Fánk (mit Marmelade gefüllte Krapfen), traditionelle Suppe mit Wein, zwei hausgemachte Strudel sowie Kaffee oder Limonade – plus ein geheimes Gericht.
Das historische Restaurant gibt es seit über 125 Jahren.
Dein Tag beinhaltet acht verschiedene Verkostungen – von Wurst und Gurken in einer traditionellen Metzgerei bis hin zu knusprigem Lángos – und ein geheimes Gericht, das nur auf der Tour verraten wird. Du genießt eine traditionelle Suppe mit lokalem Wein in einem 125 Jahre alten Restaurant und rundest mit zwei hausgemachten Strudeln plus Kaffee oder hausgemachter Limonade ab – alles begleitet von einem Guide, der jede Küche persönlich kennt.
Das Erste, was mir in Óbuda auffiel, war nicht das Essen – sondern die Ruhe. Nicht still, eher leiser als in Pest. Man hört Schuhe auf Kopfsteinpflaster und jemanden vom Balkon zum Nachbarn rufen. Unser Guide Gergő winkte uns in eine Metzgerei, die aussah, als hätte sie sich seit den 80ern nicht verändert (im besten Sinne). Der Duft schlug mir entgegen – würzige Wurst, ein Hauch Knoblauch, kalte Luft aus der Fleischtheke. Wir probierten knackige Gurken und eine Paprikasalami, an die ich heute noch denke, wenn ich spät nachts Hunger bekomme.
Danach gab’s Lángos – fettige Finger, heißer Teig, saure Sahne, die in Käse schmilzt. Ein lokaler Junge grinste uns an, während er auf seinen wartete; hier ist das wohl der Klassiker nach der Schule. Gergő erzählte, wie seine Oma Fánk machte (diese fluffigen Krapfen mit Marmelade), also durften die natürlich nicht fehlen – Puderzucker überall. Ich versuchte „Fánk“ richtig auszusprechen und wurde von einem alten Herrn, der Zeitung las, ausgelacht. Hier schien jeder jeden zu kennen.
Wir liefen an römischen Ruinen vorbei (damit hatte ich nicht gerechnet) und landeten in einem Restaurant, das älter ist als mein Heimatland – 125 Jahre oder so – für Suppe und ein Glas lokalen Wein. Drinnen war es gemütlich, mit Holzvertäfelung. Die Suppe schmeckte rauchig-süß mit Paprika; ehrlich gesagt hätte ich da schon aufhören können, doch dann kamen zwei Sorten Strudel und Kaffee, der fast verbrannt schmeckte, aber nach all dem Zucker perfekt war. Am Ende gab’s noch ein „Geheimgericht“… was genau, verrate ich nicht, aber es hat mich überrascht.
Ich ging satt, aber vor allem mit dem Gefühl, Budapests ruhigere Seite erlebt zu haben – wo man beim Mittagessen verweilt und niemand dich eilig rausschickt. Wer einen ehrlichen und sättigenden Tagesausflug in Budapest sucht, ist bei dieser Óbuda Food Tour genau richtig.
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