Du überquerst den Lake Victoria mit dem Boot ab Kampala und radelst 20 km über ruhige Inselpfade mit einem lokalen Guide. Freu dich auf freundliche Grüße aus den Dörfern, Snackpausen mit frischem Chapati und Limo sowie entspannte Momente an einem stillen Strand, bevor es zurückgeht. Platz für Lachen – und vielleicht ein bisschen Schlamm an den Schuhen.
„Wartet mal, ist das unser Boot?“ fragte jemand, und ich musste lachen – es sah eher aus wie ein großes Kanu als eine Fähre. Aber genau so sind wir von Kampala über den Lake Victoria gefahren – nur dreißig Minuten, doch es fühlte sich an, als hätten wir die Stadt schon Stunden hinter uns gelassen. Das Wasser war ruhig, sanfte Wellen und der Duft von nassem Holz vom Steg. Unser Guide Moses grinste und zeigte auf die Fischernetze, die im Morgenlicht gespannt waren. Er kannte jeden an Bord – viele Nicken und diesen langsamen ugandischen Handschlag, den ich einfach nicht richtig hinkriege.
Das Radeln begann auf der anderen Seite, in Mukono. Ganz anders als erwartet – keine Autogeräusche, nur Vogelgezwitscher und ab und zu eine Ziege. Der Weg schlängelte sich durch Dörfer, wo Kinder winkten (und uns manchmal für High-Fives hinterherliefen). Einmal hielten wir an, weil eine alte Frau uns ihre Maniokernte zeigen wollte; Moses übersetzte, während ich versuchte, nicht vom Rad zu fallen, weil ich mich über meine eigenen Luganda-Versuche kaputtlachte. Die Luft roch frisch und grün – nach nassen Blättern und Erde nach dem Regen. Wir ließen es gemütlich angehen; hier zählte weder Tempo noch Strava-Statistik.
Ich hätte nie gedacht, wie sehr ich diese Snackpausen lieben würde: frische Chapati, eingerollt mit einer würzigen Füllung (Moses nannte das „rolex“), kalte Limonade in Glasflaschen, die von außen beschlagen waren. Auf einem Baumstamm am See sitzend, mit schlammigen Schuhen und müden Beinen, lauschte ich dem Wasser und dachte mir – ja, so fühlt sich echtes Uganda an. Zum Schluss gab’s Drinks am Strand, während die Sonne langsam hinter den Papyrusstauden versank. Ob es die Tour war oder einfach das Wegsein vom ganzen Lärm – ich fühlte mich irgendwie leichter.
Die Strecke umfasst etwa 20 km in gemütlichem Tempo, ideal auch für Anfänger.
Nein, eine Abholung ist nicht vorgesehen; Treffpunkt ist am Startpunkt in Kampala.
Ja, ugandische Snacks und Limonade sind inklusive, ebenso wie Getränke am Strand zum Abschluss.
Nein, Fahrrad und Helm werden gestellt, du kannst also leicht reisen.
Ja, das Tempo ist entspannt und die Guides passen die Strecke deinem Können an.
Zieh wettergerechte Kleidung an, die Tour findet bei jedem Wetter statt.
Kinder sind willkommen, müssen aber während der gesamten Tour von einem Erwachsenen begleitet werden.
Die Tour ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen.
Dein Tag beinhaltet einen lokalen Guide, der jeden Weg kennt, Fahrrad und Helm zur Nutzung, leckere ugandische Snacks und Limo für zwischendurch – und zum Schluss erfrischende Drinks am Sandstrand des Lake Victoria, bevor es zurück nach Kampala geht.
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