Starte deine türkische Bad-Erfahrung in Side mit einer herzlichen Begrüßung und Hoteltransfer, bevor du Sauna, Dampfbad und Salzraum in deinem Tempo erkundest. Genieße ein belebendes Kese-Peeling und eine Schaummassage von erfahrenem Personal, gefolgt von einer entspannenden Gesichtsmaske. Zum Abschluss gibt’s Apfeltee – deine Haut fühlt sich wie neu an und das Erlebnis bleibt lange in Erinnerung.
Ja, der Transfer von und zu deinem Hotel ist dabei, außer dein Hotel liegt innerhalb der Altstadt; dann triffst du dich am Haupttor.
Das komplette Programm dauert etwa 150 Minuten von Anfang bis Ende.
Du bekommst Zugang zu Sauna, Dampfbad, Salzraum, traditionelles Kese-Peeling, Schaummassage, optionales Salzpeeling, Gesichtsmaske und Apfeltee.
Das Kese-Peeling ist recht intensiv; sag dem Personal Bescheid, wenn du empfindliche Haut hast, damit sie die Behandlung anpassen.
Nein, Schwangere und Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen sollten das Bad meiden.
Du wartest am Hauptsicherheitstor (Zabıta-Tor), da Fahrzeuge nicht in die geschützte Altstadt fahren dürfen.
Babys sind erlaubt, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; spezielle Babysitze sind auf Wunsch verfügbar.
Handtücher bekommst du vor Ort; bring am besten Badebekleidung mit und sei pünktlich am Hauptsicherheitstor deines Hotels für den Transfer.
Dein Erlebnis umfasst Hoteltransfer (oder Treffpunkt nahe der Altstadt von Side), Zugang zu Sauna, Dampfbad und Salzraum, eine traditionelle Kese-Körperpeeling mit Schaummassage sowie ein optionales Salzpeeling. Außerdem bekommst du eine erfrischende Gel-Gesichtsmaske und zum Abschluss einen Kräuter-Apfeltee, bevor du erholt zurückkehrst.
Das Erste, was mir auffiel, war die Ruhe – nicht völlige Stille, sondern ein sanftes Echo, als hätte die Außenwelt sich in Watte gepackt. Wir wurden nahe dem alten Stadttor von Side abgesetzt (der Shuttle vom Hotel kam nicht weiter) und ich war noch etwas skeptisch, was das türkische Bad angeht. Drinnen roch es dezent nach Eukalyptus und etwas Süßem, das ich nicht genau einordnen konnte. Unsere Gastgeberin – ich glaube, sie hieß Aylin – lächelte mein Zögern weg und reichte mir ein dünnes Baumwolltuch. Sie ließ uns Zeit. Diese ruhige Geduld hier lässt sich schwer beschreiben.
Schon bald führte man uns durch die Sauna und dann in den Dampfraum – beides wärmer als erwartet, aber angenehm. Nach nur wenigen Minuten fühlte sich meine Haut prickelnd und lebendig an. Als Nächstes kam der Salzraum; ich hatte keine genaue Vorstellung, aber es war fast meditativ, zwischen den hellen Salzblöcken zu sitzen und dabei ruhiger zu atmen. Das Highlight war das Kese-Peeling und die Schaummassage. Ganz ehrlich, das ist nichts für zarte Haut – wer empfindlich ist, sollte das vorher sagen (ich habe es getan). Aber es hat etwas Kindliches, wenn man von Schaum bedeckt wird und jemand mit Geschick die alte Haut abschrubbt. Zwischendurch erwischte ich mich dabei, wie ich einfach so vor mich hin grinste.
Danach kam ein Salzpeeling, das meine Arme seltsam frisch und glatt machte – besser als jede teure Spa-Behandlung, die ich kenne. Die Gesichtsmaske fühlte sich kühl auf den Wangen an, und während sie einwirkte, brachte Aylin uns Apfeltee in kleinen Gläsern. Ich versuchte, mich auf Türkisch zu bedanken; sie lachte herzlich und korrigierte mich („teşekkürler“). Eingehüllt in Handtücher, mit heißem Tee in der Hand und fremden Menschen, die plötzlich wie Freunde wirkten… das ist so ein Moment, der länger nachklingt, als man denkt.
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