In einem gemütlichen Studio nur wenige Schritte von der Hagia Sophia lernst du von geduldigen lokalen Künstlern, wie man eine bunte Mosaiklampe herstellt. Genieße unbegrenzt türkischen Tee und Süßes, während du mit traditionellen Techniken deine eigene Lampe bastelst – ein strahlendes Andenken an deinen Tag im historischen Zentrum Istanbuls.
Der Workshop liegt direkt gegenüber der Hagia Sophia und neben der Zisterne im Herzen Istanbuls.
Ja, am Ende des Workshops nimmst du deine handgefertigte Lampe mit nach Hause.
Ja, es gibt unbegrenzt türkischen Tee und traditionelle Süßigkeiten, während du an deiner Lampe arbeitest.
Die Aktivität dauert etwa 2–3 Stunden, inklusive Einführung, Bastelzeit und Trocknungsphase.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen können problemlos mitgebracht werden.
Absolut, Vorkenntnisse sind nicht nötig; erfahrene Kunsthandwerker begleiten dich Schritt für Schritt bei der Herstellung deiner Lampe.
Du bekommst eine große Glasbasis, bunte Glasstücke inspiriert von byzantinischen und osmanischen Mustern sowie alle nötigen Werkzeuge.
Dein Besuch umfasst alle Materialien zum Gestalten deiner eigenen türkischen Mosaiklampe – Glasbasis, bunte Stücke, Schablonen – und die Nutzung der Werkzeuge der Kunsthandwerker. Während du arbeitest, gibt es unbegrenzt türkischen Tee und traditionelle Süßigkeiten, und freundliche lokale Guides unterstützen dich bei jedem Schritt, bevor deine fertige Lampe sicher verpackt wird, damit du sie mit nach Hause nehmen kannst.
Als Erstes fiel mir das Klirren von Glas auf – all die winzigen, bunten Stücke lagen verstreut auf einem großen Holztisch, das Sonnenlicht fing sich in goldenen und blauen Glanzpunkten. Wir saßen direkt gegenüber der Hagia Sophia (wenn man sich zurücklehnte, sah man ihre Kuppel) und die Luft roch leicht nach starkem Tee und etwas Süßem. Unsere Gastgeberin Ece startete mit einem kurzen Film über die Geschichte der Mosaike in Istanbul – von byzantinischen Kaisern bis zu osmanischen Sultanen. Zugegeben, ich habe zwischendurch kurz abgelenkt auf die Muster auf dem Bildschirm geschaut – man kann sich darin leicht verlieren.
Dann ging’s ans Eingemachte. Ece reichte mir eine schwere Glasbasis und eine kleine Schale mit den Mosaikstücken – sie nannte sie boncuklar – und zeigte, wie man sie zu geometrischen Mustern zusammensetzt. Meine Finger klebten sofort vom Leim. Am Nachbartisch summte ein älterer Herr leise vor sich hin, das machte die Atmosphäre irgendwie entspannter und ruhiger. Ab und zu wurde frischer Tee herumgereicht (dein Glas bleibt nie leer) und kleine Stücke türkischer Honig mit Puderzucker. Ich versuchte mich mit einem „Teşekkür ederim“ – und wurde mit einem breiten Lächeln belohnt, auch wenn die Aussprache wohl nicht perfekt war.
Als meine Lampe langsam Form annahm, zitterten meine Hände ein bisschen vor Konzentration. Die Farben – Türkis, tiefes Rot, Gold – sahen aus der Nähe ganz anders aus als lose auf dem Tisch verteilt. Ece kam vorbei und half mir, ein Teilchen zurechtzurücken („Geduld gehört zur Kunst“, scherzte sie). Als wir fertig waren, ließen wir die Lampen zum Trocknen stehen und saßen einfach da, tranken mehr Tee und beobachteten die Leute, die draußen an der Zisterne vorbeigingen. Dieser ruhige Moment hat sich viel stärker eingeprägt, als ich erwartet hätte.
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