Erlebe ein lebendiges Freilichtmuseum nahe Prag, koste frisch gebackene Leckereien, schlendere mit einem lokalen Guide durch Kutná Horas mittelalterliche Gassen und lass den Tag in der mystischen Ruhe der Knochenkirche ausklingen – mit viel Zeit für dich an jedem Stopp. Die kleine Gruppe sorgt für entspanntes Tempo und echte Entdeckungen.
Ja, alle Gäste werden in Prag vom Hotel abgeholt, das ist bei der kleinen Gruppentour inklusive.
Besucht werden ein Freilichtmuseum (oder Alternative), zwei Kathedralen in Kutná Hora und das Sedlec-Beinhaus (Knochenkirche).
Die Gruppen sind auf maximal 8 Personen begrenzt, damit alles entspannt bleibt.
Das Mittagessen ist nur bei ausgewählten Touren dabei – bitte bei der Buchung prüfen.
Ja, dann geht es zum Beispiel zur Burg Český Šternberk oder ins Museum für Trachten.
Nein, im Sedlec-Beinhaus ist das Fotografieren aus Respekt streng verboten.
Ja, laut Veranstalter ist die Tour für alle körperlichen Voraussetzungen geeignet.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour willkommen.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel in Prag, Eintritt zu allen Sehenswürdigkeiten inklusive zwei Kathedralen und dem Sedlec-Beinhaus, WLAN im Minivan, Wasserflaschen während der Fahrt sowie das Mittagessen, wenn bei der Buchung ausgewählt – bevor du am Abend entspannt mit deinem lokalen Guide zurück nach Prag fährst.
Ich hätte nicht gedacht, dass mein Tag in Prag damit beginnt, fast über ein Huhn zu stolpern. Unser Guide Pavel grinste nur und winkte uns in die erste Fachwerkhütte im Freilichtmuseum – ehrlich, es roch nach Holzfeuer und altem Brot. Er erzählte, wie seine Großmutter die gleichen Muster gestickt hatte, die wir an den Wänden sahen. Ich versuchte, „koláče“ (das süße Gebäck) auszusprechen, was wohl ziemlich daneben klang – Pavel lachte und reichte mir trotzdem ein Stück. Der ganze Ort fühlte sich an wie eine Erinnerung, in die man zufällig hineingestolpert ist.
Nach einer kurzen Fahrt durch Felder, die fast zu grün für die Realität wirkten (kein Witz), kamen wir in Kutná Hora an. Die pastellfarbenen Häuser schienen im sanften tschechischen Nachmittagslicht leicht verblasst. Wir schlenderten über Kopfsteinpflaster, während Pavel uns erzählte, wo einst Silbergräber ihren Lohn versoffen – er kannte wirklich jede schräge Geschichte. Ich schlüpfte in einen kleinen Laden mit handgemachter Keramik; die Frau hinterm Tresen sprach kaum Englisch, lächelte aber, als ich ihre Tassen bewunderte.
Am meisten beeindruckt hat mich die St.-Barbara-Kathedrale – wie das Sonnenlicht durch die hohen Fenster fiel, machte alles für einen Moment ganz still. Zum Mittagessen ging’s in ein kleines Familienrestaurant in der Nähe: Schweinebraten, saures Kraut und ein regionaler Wein mit leicht pfeffrigem Geschmack. Danach stand die Knochenkirche auf dem Programm. Es war viel ruhiger als erwartet, fast friedlich trotz all der Knochen, die wie Kronleuchter von der Decke hingen. Wir standen eine Weile schweigend da. Fotos sind drinnen verboten – was ich auch gut verstehen kann.
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