Du überquerst den Chao Phraya mit dem Longtail-Boot, radelst durch schattige Wege in Bang Krachao, besuchst einen lokalen Tempel, trinkst Thai-Tee in einem gemütlichen Café und genießt ein authentisches Thai-Mittagessen – alles mit einem entspannten Guide, der jeden Geheimweg kennt. Ruhig, aber spannend; du wirst am liebsten länger bleiben wollen.
Treffpunkt ist der Khlong Toei Bahnhof in Bangkok, von dort geht’s mit dem Taxi zum Pier und dann mit dem Longtail-Boot über den Chao Phraya nach Bang Krachao.
Ja, das Mittagessen ist dabei – entweder in einem lokalen Restaurant oder am schwimmenden Markt, wenn dieser geöffnet ist.
Du bekommst ein Mountainbike, das sich gut für die befestigten Wege und kleinen Brücken in Bang Krachao eignet.
Ja, vegetarische und vegane Optionen sind verfügbar, wenn du das bei der Buchung angibst.
Ja, Helme können auf Wunsch kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Die Tour ist für alle ab 12 Jahren geeignet; Babys müssen bei einem Erwachsenen auf dem Schoß sitzen.
Frauen sollten Schultern und Knie bedecken; falls nötig, kannst du vor Ort für 20 Baht pro Stück passende Überwürfe ausleihen.
Die geführte Tour dauert etwa 4,5 Stunden; dein Mietfahrrad kannst du bis 17:30 Uhr behalten, falls du länger bleiben möchtest.
Dein Tag umfasst alles Wichtige: Abholung am Khlong Toei Bahnhof in Bangkok, Taxifahrt zum Pier, Longtail-Bootsfahrt über den Fluss, Mountainbike mit Versicherung, Helm auf Wunsch, einen englischsprachigen Guide für rund viereinhalb Stunden, ein Getränk im Café (z. B. Thai-Tee), authentisches Thai-Mittagessen im Restaurant oder am schwimmenden Markt je nach Tag, sowie Fotos von deinem Guide per E-Mail – alles fertig vor Sonnenuntergang, damit du noch bleiben oder zurückfahren kannst, wie du möchtest.
Ganz ehrlich: Von Bang Krachao hatte ich vorher noch nie gehört. Für mich war Bangkok immer laut und bunt, deshalb erwartete ich am Khlong Toei Bahnhof auch eher Chaos. Doch nach einer kurzen Taxifahrt und der rumpeligen Longtail-Bootsfahrt über den Chao Phraya (der Motor ist so laut, man muss sich anschreien) veränderte sich plötzlich alles. Die Luft roch anders – grüner, fast süßlich – und auf einmal waren wir allein auf verschlungenen Pfaden unter riesigen Bäumen. Unsere Guide Pim grinste und sagte: „Willkommen in der grünen Lunge.“ Ich erinnere mich noch genau, wie schnell es plötzlich so still wurde.
Die Räder waren nichts Besonderes, aber robust genug für die holprigen Brücken. Wir fuhren an Gärten vorbei, in denen alte Männer Orchideen gossen und kleine Kinder von der Veranda winkten. Ein Tempel mit einer riesigen Ganesha-Statue lag auf unserem Weg – Pim erzählte die Geschichte dazu, doch ich war eher abgelenkt vom Sonnenlicht, das auf das Gold funkelte, und von ein paar schlafenden Straßenhunden im Schatten. Die Stadt fühlte sich meilenweit entfernt an, obwohl wir nur einen Fluss überquert hatten. Zwischendurch roch ich den Duft von Räucherstäbchen vermischt mit gebratenem Knoblauch aus einer nahegelegenen Küche – das machte mich schon lange vor dem Mittagessen hungrig.
Wir machten Halt in einem Café – so ein gemütlicher Laden mit verschiedenen Stühlen und Deckenventilatoren, die kaum gegen die Hitze ankommen. Ich probierte zum ersten Mal Thai-Tee (leuchtend orange und überraschend cremig), während Pim über mein Gesicht nach dem ersten Schluck lachen musste. Danach gab’s Mittagessen: Reis, scharfes Wok-Gericht und etwas Süßes mit Mango, das ich wohl viel zu schnell verschlungen habe. Am Wochenende gibt es hier einen schwimmenden Markt – überall Einheimische, die Essen aus Booten verkaufen – aber wir waren unter der Woche unterwegs, da war es ruhiger, nur wir und zwei verschlafene Katzen neben unserem Tisch.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich in nur einem halben Tag so weit weg von Bangkok fühlen würde. Die Rückfahrt war entspannt; keiner von uns wollte wirklich schon gehen. Es hat etwas Besonderes, mit netten Leuten zu schwitzen und dabei mal das Handy zu vergessen – du weißt, was ich meine?
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