Du fährst mit einem klassischen Longtail-Boot durch Bangkoks Kanäle, vorbei an Stelzenhäusern, in denen die Einheimischen am Wasser leben, hältst unter der größten Buddha-Statue der Stadt und entdeckst ein verstecktes Künstlerdorf zwischen Tempeln. Mit einem englischsprachigen Guide und einfachem Treffpunkt am Tha Chang Pier bekommst du Einblicke ins alte Bangkok, die viele Touristen verpassen – und vielleicht nimmst du Farbe an den Fingern oder einfach ein Lächeln mit, das du nicht erklären kannst.
„Siehst du das Haus da? Meine Großmutter hat von der Veranda aus Fische gefüttert“, grinste unser Guide Somchai, während wir an einer Reihe von Stelzenhäusern am Kanal vorbeiglitten. Das Wasser war braun-grün, nicht gerade schön, aber es roch leicht nach Fluss-Schlamm und irgendwo in der Nähe nach gebratenem Knoblauch. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so weit entfernt vom bekannten Bangkok fühlen würde – nur wenige Minuten nach dem Ablegen am Tha Chang Pier verschwand der Lärm der Stadt und wurde ersetzt von Vogelgezwitscher und dem leisen Brummen unseres Longtail-Motors.
Das wichtigste Stichwort hier ist „Bangkok Longtail Boot Kanaltour“, aber was mir wirklich im Kopf blieb, war, wie die Einheimischen uns zuwinkten. Eine Frau mit pinken Lockenwicklern lachte, als ich versuchte, auf Thai Hallo zu sagen (wahrscheinlich klang es furchtbar). Somchai zeigte auf kleine Schreine, die in Ecken versteckt lagen, und dann war er plötzlich da – der größte Buddha Bangkoks, golden und im späten Morgenlicht glänzend. Wir fuhren langsam genug, damit alle einen guten Blick hatten; jemand hinter mir flüsterte ein leises Wow.
Baan Sillapin – das Künstlerdorf – war unser letzter Halt. Es liegt zwischen zwei alten Tempeln und fühlt sich an, als hätte die Zeit hier stillgestanden. Wir schlenderten über schmale Holzstege an Ateliers vorbei, in denen Künstler malten oder ein Nickerchen machten (manchmal beides). Es roch nach Räucherstäbchen gemischt mit Terpentin, und Kinder rannten mit nassen Pinseln spielend vorbei. Für 60 Baht kaufte ich eine kleine Skizze, die ich noch immer in meinem Notizbuch habe.
Was mich an diesem Tagesausflug aus dem Zentrum Bangkoks am meisten überraschte, war, wie schnell man in einen anderen Rhythmus fällt – langsamer, ruhiger irgendwie. Selbst jetzt höre ich beim Augen schließen das Platschen des Wassers gegen das Holz. Nicht alles lief perfekt (ich wäre fast beim Aussteigen an einem Steg gestolpert), aber vielleicht macht genau das die Echtheit aus.
Der Treffpunkt ist Golden Place (Tha Chang Pier Filiale) im Zentrum Bangkoks.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht dabei – du triffst dich direkt am Tha Chang Pier vor der Abfahrt.
Die Hauptstrecke dauert etwa 2 Stunden mit Zwischenstopps unterwegs.
Du fährst an Flussuferhäusern vorbei, siehst vom Boot aus Bangkoks größte Buddha-Statue und besuchst das Künstlerdorf Baan Sillapin zwischen zwei Tempeln.
Nein, sie ist nicht empfohlen für Gäste, die langsam gehen oder Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen haben.
Ja, Babys sind erlaubt, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, während der Bootsfahrt wird Trinkwasser bereitgestellt.
Ja, ein lizenzierter englischsprachiger Guide begleitet dich die ganze Zeit.
Dein Tag beinhaltet eine klassische Longtail-Bootsfahrt durch die alten Kanäle Bangkoks mit Stopps im Künstlerdorf Baan Sillapin und Blick auf die größte Buddha-Statue der Stadt. Trinkwasser ist an Bord inklusive, und ein lizenzierter englischsprachiger Guide begleitet dich von Anfang bis Ende – einfach am Tha Chang Pier vor der Abfahrt treffen, den Rest übernimmt der Guide.
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