Du sitzt hinten auf einer klassischen Harley Davidson mit einem lokalen Fahrer und fährst Kapstadts dramatische Küste entlang, hältst in kleinen Orten zum Kaffee und spürst jede Brise vom Meer. Freu dich auf Spaß mit deinem Guide, Helm inklusive, flexible Tourlängen und ehrliche Momente, die lange nachklingen.
Wir trafen unseren Fahrer vor Camps Bay – er lehnte schon lässig an der größten Harley, die ich je gesehen habe. Zugegeben, ich war etwas nervös, denn es ist Jahre her, dass ich überhaupt mal auf einem Motorrad saß. Er grinste nur und reichte mir den Helm. Das Brummen des Motors vibrierte schon in meiner Brust, bevor wir überhaupt losfuhren. Die salzige Meeresluft lag in der Luft und ehrlich gesagt, war mein Haar nach fünf Minuten überall – aber genau so sollte es sein.
Die Fahrt aus Kapstadt raus begann gemütlich, wir schlängelten uns durch Viertel, in denen Kinder winkten und ein älterer Herr uns vom Hauseingang aus einen Daumen hoch gab. Unser Guide – Pieter – zeigte auf den Lion’s Head, als wir die Bergstraße hinauffuhren. Er rief etwas von „dem besten Kaffee in Hout Bay“ über die Schulter, also machten wir Halt in einem kleinen Café am Straßenrand. Der Kaffee schmeckte fast rauchig, vielleicht vom Meereswind oder einfach, weil alles anders wirkt, wenn man eine halbe Stunde lang eine Harley hält. Drinnen stritten sich ein paar Einheimische über Rugby-Ergebnisse; ich versuchte mitzukommen, lachte aber meistens einfach mit.
Danach ging’s auf der offenen Straße entlang des Chapman’s Peak Drive weiter. Die Klippen fallen hier steil in den Atlantik ab und wenn der Wind dreht, riecht man den Fynbos – erdig und frisch. Die Sonne spielte mit den Wolken, manchmal schien es, als würden wir direkt ins Licht fahren. Pieter erzählte von Biker-Treffen und wie Harley Davidson Kapstadt nur mit seiner Firma zusammenarbeitet (darauf war er sichtlich stolz). Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so entspannt fühlen würde. Manchmal hörst du einfach nur den Motor und sonst nichts – und das für lange Strecken.
Als wir zurück Richtung Stadt fuhren, tat mein Gesicht vom vielen Grinsen schon weh. Wenn du überlegst, diese Harley Davidson Küstenfahrt ab Kapstadt zu machen – vor allem, wenn du sonst kein „Motorradtyp“ bist – mach’s einfach. Es geht nicht darum, tough zu sein, sondern ein paar Stunden loszulassen und zu spüren, wie groß die Welt ist, wenn nur der Wind zwischen dir und ihr steht.
Die Tour kann von 1 Stunde bis zu einem ganzen Tag dauern – sag einfach bei der Buchung Bescheid, was dir lieber ist.
Nein, ein Hotel-Transfer ist nicht vorgesehen; Treffpunkt ist meist Camps Bay oder in der Nähe.
Ja, Helme sind für alle Fahrer inklusive.
Ja, solange du selbst auf- und absteigen kannst.
Das Maximalgewicht pro Fahrer liegt bei 100 kg.
Nein, die Tour wird nicht empfohlen bei Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen.
Ja, die Mindestteilnehmerzahl pro Buchung sind zwei Personen.
Ja, längere Touren sind möglich, wenn du sie vorher bei Skaris Touring Camps Bay anfragst.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines Helms für deine Sicherheit sowie alle Spritkosten; dein lokaler Chauffeur kümmert sich um alles, während du entspannt auf dem Sozius sitzt – bring nur dich selbst mit (und vielleicht eine Sonnenbrille). Längere Touren sind auf Anfrage bei Skaris Touring in Camps Bay vor der Buchung möglich.
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