In Hazyview steigst du ein und gleitest über das wilde Sabie River Tal auf einem Zipline-Trail mit zehn Plattformen, geführt von einem lokalen Guide, der für gute Stimmung sorgt. Frische Luft, Lachen (manchmal nervös), Wasserflaschen unterwegs und Snacks nach der Landung an Perry’s Bridge inklusive. Hier geht’s nicht nur um Adrenalin – oben zwischen den Bäumen spürt man echte Ruhe.
Die gesamte Tour dauert etwa zweieinhalb Stunden von Anfang bis Ende.
Treffpunkt ist Perry’s Bridge Trading Post in Hazyview, von dort geht’s zum Startpunkt.
Die Tour ist für alle Altersgruppen geeignet, Kinder unter 10 Jahren brauchen eventuell Unterstützung – bitte vorher anfragen.
Das Maximalgewicht pro Teilnehmer liegt bei 120 kg.
Bis zu 8 Teilnehmer pro Abfahrt; größere Gruppen werden auf mehrere Touren verteilt.
Eine Voranmeldung wird empfohlen, da die Gruppen klein sind.
Wasserflaschen gibt es unterwegs, und nach der Rückkehr an Perry’s Bridge warten Snacks.
Der Treffpunkt und Transport sind rollstuhlgerecht; für den Trail selbst bitte vorher spezielle Bedürfnisse klären.
Dein Tag beginnt mit der Abholung am Perry’s Bridge Trading Post in Hazyview, inklusive kompletter Sicherheitsausrüstung wie Helm, Betreuung durch einen erfahrenen lokalen Guide, Wasserflaschen zum Erfrischen während der Fahrt zwischen den Plattformen und leichten Snacks nach der Zipline-Tour.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Quietschen des Gurts, als wir uns einhakten – ehrlich gesagt, waren meine Hände schon ganz feucht. Wir trafen unseren Guide an Perry’s Bridge in Hazyview, wo alle etwas nervös umherwuselten, Formulare unterschrieben und die Helme musterten. Jemand machte einen Witz über „Flugstunden“, was mich ein bisschen zu laut zum Lachen brachte. Die Luft roch leicht nach Staub und etwas Süßem von den Marktständen in der Nähe – vielleicht Guaven?
Unsere Gruppe stieg in einen Van für die kurze Fahrt zum Startpunkt der Zipline. Ich hatte nicht erwartet, wie nah wir am Kruger Nationalpark sind – man spürte fast die stille Wildnis in den Bäumen. Die Guide (ich glaube, sie hieß Zanele?) erklärte nochmal alle Sicherheitsregeln, aber sie hatte diese entspannte Art, uns locker zu machen, während sie auf Vögel zeigte, die zwischen den Ästen hin- und hersausten. Die erste Startplattform war höher als gedacht; mein Herz schlug schneller, als ich ins Sabie River Tal hinabblickte.
Doch sobald man gleitet... ist es irgendwie total friedlich. Der Wind rauscht, und überall ist nur Grün – verwobener Wald unter den Füßen, Sonnenstrahlen, die durch die Blätter blitzen, und manchmal ein bunter Vogel oder das Shirt eines Mitfahrers voraus. Wir hielten an jeder der zehn Plattformen, um kurz durchzuatmen und nervöse Witze auszutauschen. Einmal verteilte Zanele Wasserflaschen und zeigte auf eine Pflanze, deren Namen ich schon wieder vergessen habe (sie lachte, als ich versuchte, ihn auszusprechen). Jeder Abschnitt war anders – mal schnell, mal gemütlich – und schon zur Hälfte jubelten sogar die Kinder aus unserer Gruppe vor Begeisterung.
Ich denke immer noch an den letzten Flug zur Endplattform – die Beine zitterten, aber ich grinste wie ein Honigkuchenpferd. Zurück an Perry’s Bridge warteten Snacks, und plötzlich fühlte es sich komisch an, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Wenn du in der Nähe vom südlichen Kruger oder Hazyview bist, lohnt sich diese Zipline allein schon für dieses Gefühl. Meine Nerven sind vielleicht noch nicht ganz wieder da, aber ich würde es sofort wieder machen.
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