Du trittst durch die großen Tore des Gyeongbokgung Palastes, hörst spannende Geschichten von einer Einheimischen, atmest den Räucherstäbchenduft im Jogyesa Tempel ein, genießt ein scharfes Mittagessen auf beheizten Böden und verlierst dich in den bunten Shops von Insadong und dem lebhaften Namdaemun Markt – alles mit bequemer Hotelabholung. Freu dich auf stille Momente, Lachen und gutes Essen.
Als ich zum ersten Mal durch die Tore des Gyeongbokgung Palastes trat, fiel mir sofort das Geräusch auf – das Knarren der Holztore, und plötzlich schien der Lärm der Stadt zu verschwinden. Unsere Guide Minji gab uns kleine Papiertickets (die ich fast in meiner Tasche verloren hätte) und begann, Geschichten von alten Königen und geheimen Gärten zu erzählen. Die Luft roch nach Kiefernnadeln und etwas Süßem – vielleicht von den Straßenverkäufern draußen? Immer wieder wurde ich von den Uniformen der Wachen abgelenkt: dieses satte Rot und Blau. Ich wollte ein Foto machen, doch mit den Handschuhen war ich zu unbeholfen – ehrlich, für April war es ziemlich kalt.
Nach dem Palast gingen wir ins National Folk Museum. Drinnen war es zum Glück wärmer. Minji zeigte uns winzige Tonfiguren von Bauern – ich fand sie irgendwie mürrisch, aber sie meinte, so hätten die Leute damals eben ausgesehen („Zu viel Reis pflanzen“, scherzte sie). Danach besuchten wir den Jogyesa Tempel. Überall duftete es nach Räucherstäbchen. Mönche fegten mit handgemachten Besen Blütenblätter von den Stufen. Ich blieb einen Moment stehen und schaute zu – mitten im Herzen von Seoul war es erstaunlich ruhig.
Mittagessen gab es in einem versteckten Lokal, wo wir auf beheizten Böden im Schneidersitz saßen (meine Beine schliefen halb ein). In großen Töpfen köchelte Kimchi Jjigae – scharf genug, dass meine Nase lief, aber so lecker, dass es mir egal war. Jemand am Tisch versuchte auf Koreanisch zu bestellen; Minji lachte und half uns. Nach dem Essen ging es zum Changdeokgung Palast (UNESCO-Weltkulturerbe – allein das Aussprechen klang schon edel), dann schlenderten wir durch Insadong, wo jeder Laden etwas anderes bot: Kalligrafiepinsel, Teesets, winzige Fächer. Für meinen Neffen kaufte ich seltsame Drachensüßigkeiten.
Der letzte Halt war der Namdaemun Markt – laut, voll, chaotisch, aber auf eine schöne Art. Alte Männer verkauften Socken neben Frauen, die Hotteok-Pfannkuchen brieten (ich habe mir die Zunge verbrannt). Als wir zurück im Hotel waren, taten mir die Füße weh, aber mein Kopf war voller Eindrücke. Wer in Seoul einen Tag voll Paläste, Tempel, Essen und Märkte erleben will, kommt an diesem Ausflug kaum vorbei. Ich denke noch oft an die Palasttore, die bei Einbruch der Dämmerung hinter uns zufielen – das hatte etwas ganz Friedliches.
Die Tour dauert etwa einen ganzen Tag, inklusive Besuchen mehrerer Sehenswürdigkeiten und Märkte mit Rückfahrt zum Hotel.
Ja, während der Tour gibt es ein traditionelles koreanisches Mittagessen.
Besucht werden der Gyeongbokgung und der Changdeokgung Palast (bzw. Alternativen bei Schließungen).
Ja, die Eintrittsgelder für alle besuchten Orte sind im Preis inbegriffen.
Ja, der Transport vom und zum Hotel in Seoul ist inklusive.
Falls Changdeokgung oder Gyeongbokgung geschlossen sind (Montags/Dienstags), werden stattdessen Bukchon Hanok Village oder Deoksu Palast besucht.
Es gibt eine moderate Gehstrecke; bequeme Schuhe werden empfohlen.
Die Tour ist für alle Altersgruppen geeignet; Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Tag umfasst Hotelabholung und Rückfahrt in Seoul, Eintritt zu Palästen und Museen, eine professionelle lokale Führung bei allen Stopps – darunter Gyeongbokgung Palast, Jogyesa Tempel, Changdeokgung Palast oder Alternativen – sowie ein traditionelles koreanisches Mittagessen, bevor ihr gemeinsam Insadong und den lebhaften Namdaemun Markt erkundet.
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